17Z Achtunddreißigstc Nacht.
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Nun begann diese die arme Hündin so lange zu peitschen, bis ihr Arm ermüdet herabsank;dann warf sie die Peitsche weit von sich und nahm die Kette aus der Hand des Trägers,drückte die Hündin an ihren Busen, bedeckte sie mit Küssen, weinte mit ihr, wischte dannihre Thränen mit einem Tuche ab und ließ hieraus den Träger sie wieder auf ihrenPlatz zurück führen und die andere herbeibringen. Der Träger that, was ihm befohlenward, und auch diese Hündin wurde aus die nämliche Art gepeitscht, geküßt und wiederweggeführt. Die Anwesenden waren über diese Handlungsweise des Mädchens im höch-sten Grade erstaunt und fingen an, unter sich zu lispeln, denn sie konnten nicht begreifen,warum diese Hündinnen zuerst geprügelt und dann geküßt wurden. Djafar bemerkte,daß besonders der Chalif vor Neugierde nicht mehr lange werde schweigen können underinnerte ihn durch Winke, daß hier nichts Ucberflüßiges gesprochen werden dürfe. Als dieScene mit den Hündinnen vorüber war, sagte die Pförtnerin: „Nun will auch ich meinePflicht erfüllen." Die Hausherrin sezte sich wieder auf ihren Sofa, wo sie den Chalifen,! Djafar und Masrur ^ zu ihrer Rechten und die Kalender mit dem Träger zur Linken! hatte. So hell auch die Kerzen brannten, so würzig die Spezereien in die Höhe stiegen,i so war doch die Ruhe aus dem Herzen der Anwesenden gewichen.
! Schehersad bemerkte den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort:
! ' Masrur ist der Diener des Chalifen; der Erzähler hat wahrscheinlich vergessen, seiner oben zu
i erwähnen.