Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Während beide Schwestern nun in ihn drangen, sich zu setzen, schürzte sich die- Wirthschasterin, um freier arbeiten zu können, bereitete die Speisen und Getränke, rei-nigte allerlei Gold- und Silbergefäße, Tassen, Becher und Gläser, läuterte den Weinund wusch die Gemüse am Ufer des Stroms. Nachdem alles dieses geordnet war, brachtesie den Wein und schenkte ihren Schwestern und dem Träger, der zu träumen glaubte,ein. Es trank eine Schwester nach der andern, der Träger aber sprach folgende Verse,ehe er trank:

! «Trinke nur mit rechtschaffenen Leuten, von reiner Abkunst. Der Wein

! gleicht dem Winde, der gut wird, wenn er vor wohlriechenden Pflanzen vor-

überweht, und übel riecht, wenn er über Leichen streift."

Als er hierauf den Becher geleert, reichte ihm die Pförtnerin einen andern undwünschte, daß er ihm recht wohl bekommen möge; denn auch dieser gefiel er sehr. Erweigerte sich anfangs und wollte nicht zuerst trinken, doch das Mädchen drang so lang in ihn