Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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162
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162 Vierunddreißigste Nacht.

ich weiß das Schöne zu offenbaren und das Unanständige zu verheimlichen, ich habe sowohlProsaisten als Dichter gelesen und gleiche dem, welcher sagte: Nur edle Menschen wissenein Geheimniß zu bewahren, bei diesen aber bleibt es auch wohl verborgen; bei mir hat einGeheimniß ein eigenes Häuschen mit einem Schlosse, die Thüre ist fest zu und der Schlüsselverloren." Als die Mädchen dieses hörten, sprachen sie:Du weißt, daß wir für diesenAbend vielen Aufwand gemacht, kannst du nun wohl für deinen Theil uns einigermaßen ent-schädigen und auch etwas beitragen, so darfst du unser Gast sepn. Eine Bekanntschaft, die nichtsnüzt, ist kein Brosämchen werth," sezte hierauf die Hausherrin hinzu,hast du etwas, so bistdu selbst auch etwas, hast du nichts, so gehe auch mit nichts um." Da sagte aber die Wirt-schafterin zu ihren Schwestern:Ich will gern seinen Theil bezahlen, laßt ihn bei uns bleibendenn er hat mich sehr gut bedient, kein Anderer hätte mich so befriedigen können." Der Last-träger freute sich darüber, küßte dem wohlwollenden Mädchen die Füßchen, dankte ihrvielmal und gestand, daß er nichts besitze, als den eben erhaltenen Lohn, den er gern wiederzurückgebcn wolle, nicht um als Gast, sondern nur um als Diener bei ihnen bleiben zu dürfen

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