Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

s sM

Nacht.

N i e r u n d z m a n .; i g st

MW»!

--»» »

Als die Fische so gesprochen, stürzte das Mädchen die Pfanne um und verschwanddurch die Spalte der Wand, und diese schloß sich hierauf wieder. Da sagte der Vcsir:So etwas kann man dem König nicht verbergen." Er ging daher zu ihm und erzählteihm, was sich mit den Fischen zugetragen. Der Sultan rief voller Verwunderung:Ichmuß das mit meinen Augen sehen, und schickte sogleich nach dem Fischer, zu dem ersagte:Hole mir gleich noch vier Fische, wie die ersten, eilender damit." Der Fischerging, nahm seine Geräthschaften mit an den See, fischte vier Fische von verschiedenerFarbe, wie die ersten, und brachte sie dem Sultan. Dieser ließ ihm viel Gutes erweisen undertheilte ihm einen Schutzbrief, um zu sehen, was geschehen würde. Dann sprach er zumVesir:Geh und backe diese Fische in meiner Gegenwart!" Jener sezte nun die Pfanne auf'sFeuer, nachdem er die Fische zurecht gelegt, goß Schmalz hinein und warf die Fischedarauf als es heiß geworden war. Sobald aber die Fische gebacken waren, spaltete sichwieder die Wand der Küche und es kam ein schwarzer Sklave heraus, gerade als wärees ein Berg oder ein Ueberbleibsel vom Stamme Aad '. Der König und der Vesir fürch-teten sich vor ihm, denn er war sehr lang und breit, und hatte einen grünen Ast in derHand. Er sagte in deutlicher Sprache:O Fische, bleibt ihr beim Versprechen?" Siehoben ihre Köpfe auf und riefen:Wohl, wohl', zählt ihr, so zählen wir, bezahlt ihr,

' Aad ist ein Stamm, den Gott ausgcrottet hat, als er dem Propheten Hud kein Gehör geben jwollte, der ihn zum wahren Gottesdienste zurückzuführen sich bemühte. Alle Leute dieses Stammes 'waren von riesenhafter Gestalt.

18