D r e i n n d z n> >r n z i g st r A a ch t. 1Z5
Es sagt der Erzähler: Als die Köchin dies sah und hörte, fiel sie in Ohnmacht.Das Mädchen wiederholte noch einmal seine Frage, und die Fische hoben ihre Köpfe aufund sagten ebenfalls in klarer Sprache: „Ja wohl, ja wohl, wenn ihr zählt, so zählenauch wir, wenn ihr bezahlt, bezahlen auch wir, und wenn ihr flieht, so haben wir schongenug." Sie stürzte dann die Pfanne um und ging weg, wie sie gekommen war, und dieWand schloß sich wieder. Als die Köchin wieder zur Besinnung gelangt war und die Fischeganz verbrannt und in Kohlen verwandelt fand, war sie sehr betrübt und fürchtete sichvor dem Könige und sagte: „Zu des Königs Macht gehört auch, daß er alle, die ihm
ungehorsam sind, zertrümmern läßt." Als sie nun in diesem Zustande war, kam der
Vesir und forderte die Fische und sagte ihr, der Sultan warte darauf. Die Köchin fing
an zu weinen und erzählte dem Vesir, was ihr mit den Fischen geschehen. Er war sehr
erstaunt, ließ sogleich den Fischer holen und sagte zu ihm: „Du mußt uns sogleich andreFische, die den ersten gleichen, bringen, denn sic gefallen uns sehr." Der Fischer nahm