Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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D r e r u n - z w a n z i g st e Nacht.

Als der Sultan die Fische sah, wunderte er sich sehr darüber und sagte seinem Vesir:

Bringe sie der Köchin, die uns der König der Neugricchcn geschenkt." Der Vesir brachte

sie diesem Mädchen und sagte ihr:Backe sie recht gut, denn es hat sie Jemand dem

Könige zum Geschenke gemacht." Auch ließ der Sultan dem Fischer 400 Dinar geben;dieser lief damit nach Hause und fiel und stand auf und stolperte und glaubte, es scpnur ein Traum. Er kaufte dann seiner Familie, was sie bedurfte.

Dies ists, was den Fischer angeht. Was aber die Köchin betrifft, so nahm sie dieFische und spaltete sie und salzte sie, sezte die Pfanne aufs Feuer, goß Schmalz hineinund wartete, bis es heiß war, warf dann die Fische hinein, ließ sie darin, bis sie aufder rechten Seite gebacken waren, und drehte sie um. Da spaltete sich auf einmaldie Mauer, und cs kam aus der Oeffnung ein schönes Mädchen heraus, von hübschemWüchse, oval gebildeten Wangen, ohne Tadel, die Augen mit Kohl bemalt; sie hatteein Oberkleid von Atlas an mit Kreisen aus ägyptischen Blumen, kostbare Ringe an denOhren und am Arme, und in der Hand trug sie ein indisches Rohr. Sie steckte dasRohr in die Pfaime und sagte mit wohltönender Stimme:O Fisch, hältst du deinVersprechen? "