Z UI e i u I, d z Iv ,1 II z i g ft e Nacht. 133
und von gemeinem Stoffe, du vergiltst Gutes mit Bösem, ich werde daher, wenn ich dich
ins Meer geworfen habe, hier ein Haus bauen und darauf schreiben: Hier haust ein Geist;,
wer ihn heraufzieht, wird von ihm getvdtet, dann kannst du lange unten bleiben, du ver-
ächtlichster aller Geister!" — Da sprach der Geist: „Laß mich diesmal wieder frei, ichverspreche, dir gar nichts zu leid zu thun, vielmehr dir nützlich zu sepn. Du sollst reichwerden." Als er darauf den Eid geleistet und bei jenem erhabenen Namen geschworen,der auf Salomo ns Siegel stand, da öffnete der Fischer die Flasche, aus der wiederRauch in die Höhe stieg und es bildete sich ein Geist daraus; der zertrat hierauf dieFlasche mit den Füßen und sie flog gegen das Meer hin. Als der Fischer dies sah,fürchtete er etwas Schlimmes, er zerriß seine Kleider und sah den Tod schon nahe, denner hielt dies Zertreten für ein böses Zeichen. Dann faßte er aber wieder Muth undsprach: „O Geist! du hast einen Eid geschworen, darfst also nicht treulos gegen michwerden, sonst wird es Gott auch gegen dich. Ich wiederhole dir, was der Arzt Dubansagte: Laß mich leben, Gott wird dich auch erhalten." Der Geist lachte und sagte:„Folge mir Fischer!" Dieser folgte ihm nur erschrocken, denn er glaubte nicht mit demLeben davon zu kommen. Sie gingen durch die Wüste bis zu einem Berge, dort fandensie mitten in einer großen Einöde vier kleine Berge, und zwischen diesen einen See. DerGeist blieb hier stehen und sagte dem Fischer, er solle nun sein Netz auswerfen. Diesersah im See rothe, weiße, blaue und gelbe Fische und war sehr erstaunt darüber. Dannwarf er sein Netz aus und als er es an sich zog, brachte er vier Fische heraus: einenrothen, einen weißen, einen blauen und einen gelben; als er dies sah, freute er sich sehr.Der Geist sagte ihm dann: „Gehe damit hin zu deinem Sultan, er wird dich reich machen,aber fische dann ein andersmal nicht den ganzen Tag durch. Entschuldige mich, ich werdeviele Sehnsucht nach dir haben!" Hierauf stampfte der Geist mit den Füßen; die Erdeöffnete sich und verschlang ihn, und der Fischer ging freudig in die Stadt zurück, ver-wundert über das, was ihm mit dem Geiste widerfahren, und über die farbigen Fische.Er verfügte sich in den Palast des Sultans und brachte sie ihm.
Schehersad bemerkte hier den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort: