Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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I w a n.; i g st e Nach t.

Als die Geschichte der vierzig Vesire beendigt war, sagte der König zu seinemVesire:Du bist neidisch und willst, daß ich den Arzt umbringe, später könnte iches bereuen, wie Sindbad es bereut haben würde, Nourgehan umgebracht zu haben."Als der Vesir dies hörte, sprach er:O König, was hat mir denn der Arzt Böses ge-than, daß ich ihn zu tödten Lust haben sollte; ich gebe dir den Rath nur aus Liebe zu !dir, aus Besorgniß für dich; wenn ich nicht die Wahrheit sage, so möge es mir gehen, !wie jenem Vesire, der gegen einen König einmal eine arge List gebrauchen wollte. zWie war dies?" fragte der König der Griechen. Da begann der Vesir zu erzählen: !

O glückseliger König! es war einst ein König, der einen Sohn hatte, welcher einleidenschaftlicher Jäger war, dcßwegen der König einem Vesire befohlen hatte, seinen Sohnüberall zu begleiten, wohin er auch gehen möge. Eines Tages war der Vesir mit dem Prinzenauf der Jagd. Als sie in der Wüste waren, sah der Vesir ein wildes Thier und befahldem Prinzen, ihm nachzujagen; der Prinz jagte ihm so lange nach, bis er die Spurenseines Wegs verlor, er irrte eine Weile in der Wüste umher, ohne zu wissen, wohin ersich wenden sollte. Da sah er mit einemmale ein weinendes Mädchen, ging auf sie zuund fragte sie: woher sie komme? Das Mädchen antwortete: ich bin die Tochter einesKönigs von Indien, und reiste mit einer zahlreichen Gesellschaft. Auf einmal schliefich ein, meine Gesellschaft ließ mich allein; ich wußte gar nicht wo ich war, irrte indiesem abgelegenen Lande umher, und wußte nicht, wohin ich mich wenden sollte. Als jder Jüngling dies hörte, bemitleidete er sie, ließ sie hinter sich auf sein Pferd steigen !und ritt mit ihr, bis er zu einer Ruine kam. Da sagte das Mädchen: ich habe hier ein !Geschäft; er ließ sie absteigen, sie trat in die Ruine und blieb eine Weile darin; der ^