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dich daraus, so gut du kannst, ich vermag nicht dir zu helfen, ich mache, daß ich fortvon hier komme."
Kaum hatte der Geist diese Worte ausgesprochen, als er forteilte, die Prinzessin vonChina ward wieder gesund, und Ahmed, von den Gunstbezeugungen des Kaisers über-häuft, kehrte in das Reich seines Schwiegervaters zurück.
„Daraus mögest du ersehen, o Herr!" fügte der Vesir hinzu, „wie groß die Bos-heit der Weiber ist, selbst Geister fürchten sich davor, wieviel weniger also könnenMänner sich davor hüten. Seit mehren Tagen schon sezt die Verschlagenheit eineseinzigen Weibes die Vesire, die Vornehmen und das Volk in Unruhe. Sey ja vorsichtiggegen diese Ränke und verschiebe noch den Tod deines Sohnes." Der Kaiser, ergriffenvon dieser Mahnung, ließ seinen Sohn ins Gefängniß zurückführen und ritt aus, sich aufder Jagd zu ergötzen.
Bei seiner Heimkehr erneuerte Chansade ihre Bitten um Nourgehans Tod, undum das Vertrauen, welches Sindbad in seine Vesire sezte, zu erschüttern, erzählte sieihm folgende Geschichte:
Wer König Papagei.
Ein König von Indien hatte von einem Derwisch eine Zauberformel erlernt, kraftwelcher er sich in den Körper eines Thiers versetzen konnte. Eines Tages, als er miteinem seiner Vesire sich auf der Jagd befand, schoß er einen Rehbock, und um demVesir zu zeigen, wie erfahren er in den Künsten der Zauberei sey, sprach er die wirk-same Formel aus und der Vesir sah staunend den Körper des Königs leblos niedersinken,während der Leichnam des Nehbocks neu belebt wurde und anfing zu springen. Als derKönig wieder seine gewöhnliche Gestalt angenommen hatte, drang der Vesir mit Bittenin seinen Herrn, ihn diese herrliche Formel zu lehren, und der König war so schwach undthöricht, seinen Bitten Gehör zu geben.
Kurze Zeit darauf bemerkte der Vesir einen tobten Papagei, nahe bei einem Baume,unweit des Palastes und sprach zum König: „Sage mir Herr, kannst du, vermöge deinerFormel, auch in den Leib eines Vogels übergehen."
„Gewiß," erwiderte der König, und alsbald belebte er den Leichnam des Papageisund sezte sich auf den Baum. Sobald der Vesir sah, daß der König seinen Körper