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1 (1838)
Entstehung
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116 5 i c l> e n ; r l, » l c N a ch t.

bereiten lassen." Da Abdallah wohl einsah, er würde vergebens sich länger sträuben,ließ er es sich gefallen und begab sich zur Ruhe in das Gemach, welches ein Sklaveihm anwies.

Als er im tiefen Schlaf lag, näherte sich die Unbekannte, welche während des ganzenMahleö sich nicht hatte sehen lassen, dem Gaste und stieß ihm einen Dolch ins Herz.Hassan, von dem Geräusch erweckt, eilte herbei:Höchster Gott," schrie er, als ersah, daß Abdallah verschied,welcher Gräuelthat Mitschuldiger bin ich geworden!

> Mörderin, ich verlasse dich, ich will nicht länger in diesem verruchten Hause wohnen,nimm alles wieder hin, was du mir geschenkt hast!"

Beruhige dich, Hassan," erwiderte die Unbekannte,ich habe nur einen Ver-räther gerecht bestraft, ich bin die Tochter des Königs, ihm, welcher jezt als eine Leichedaliegt, war ich einst in Liebe ergeben; durch Vermittlung meiner Amme und durch Be-stechung der Sklaven, die mich bewachen sollten, gelang es mir, ihn in den Harem ein-zuführen; mehr als einmal ging ich sogar verkleidet zu ihm und überhäufte ihn mitWohlthaten. Einst besuchte ich ihn zu einer Zeit, wo er mich nicht erwartet hatte; denkedir meine Ueberraschung und meine Wuth, als ich ihn bei einer Nebenbuhlerin sitzendfand. Ich war ganz ausser mir vor Zorn, ich überhäufte ihn mit Vorwürfen, ja! ichließ mich sogar Hinreißen, das Mädchen, welches ich bei ihm angetroffen hatte, zu schla-gen. Da rief das Ungeheuer zwei junge Wüstlinge herbei, und entweder aus Furcht vor! den Folgen meines Zorns, oder, um seine Geliebte zu rächen, versczte er mir mit Hilfe! der beiden Andern viele Messerstiche, und als sie glaubten, ich habe aufgehört zu leben,! trugen sie mich auf den Gottesacker, wo du mich gefunden Haft. Jezt, da ich gerächt! bin, eile hin, dem Könige meinem Vater zu verkündigen, daß seine Tochter noch lebt."! Der ganze Hof war voll Freuden, als man die Nachricht vernahm, des Königs

Tochter lebe noch. Der König umarmte sie weinend; und als er hörte, daß Hassan^ ihr Retter scy, gab er sie ihm zur Gemahlin.

!Du ersiehst aus dieser Geschichte, o mächtiger Herrscher," fügte Chansade hinzu,iwelcher Gräuelthaten oft Jünglinge fähig sind," und sie forderte wiederum den Tod!Nourgehans. Sindbad versprach ihr endlich, sein Versprechen zu erfüllen.

! Schehersad bemerkte hier den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort:

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