Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
61
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Der Sultan war entschlossen, diesem Rache zu folgen, er stand auf, nahm von demGreise Abschied, und ging an die Thür der Bäder, wo er sich hinsezte. Er war nochnicht lange da gewesen, als er ein Weib von hinreißender Schönheit heraustreten sah. Ach,sprach er zu sich selber, wie glücklich wäre ich doch, wenn dieses liebenswürdige Geschöpfnoch unverhcirathct wäre. Ich würde mich über all mein Unglück trösten, wenn es mirvergönnt wäre, sie zu besitzen. Er hielt sie an, und sprach zu ihr:Sage mir schönes

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Weib, hast du einen Mann?"Ja, ich habe einen," erwiderte sie.Um soschlimmer," vcrsezte der Sultan,du wärst mir sonst wahrlich recht." Die Angcredetesezte ihren Weg fort, und bald darauf trat ein altes Weib heraus, die erschrecklichhäßlich war. Der Sultan zitterte bei ihrem Anblick.Ha, welch schrecklicher Anblick!"sprach er bei sich selber;lieber möchte ich vor Hunger sterben, als mit einem solchenGeschöpfe leben. Mag sie gehen, ohne daß ich sie frage, ob sie verheirathct sch, ichfürchte, sie möchte Nein sagen. Doch hat mir der alte Schmied gesagt, ich müsse an alleWeiber diese Frage richten. Gewiß ist das Gesetz so und ich muß wohl gehorchen.Was weiß ich, ob sie nicht einen Mann hat? irgend ein unseliger Fremdling, welchen>ci" Mißgeschick gleich mir hierher verschlug, hat sie gewiß ehelichen müssen." So