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Wissenschaften wohl erfahren und einer der geschicktesten Sterndeuter Asiens, ihn unter-
wies. Dieser gelehrte Mann stellte dem jungen Fürsten, seinem Schüler, eines Tagesdas Horoskop und erkannte vermöge seiner untrüglichen Berechnungen, daß Nourgchanein furchtbares Unglück drohe. Er sprach zu ihm: „Mein Fürst, ich habe die Gestirneum deine Bestimmung befragt und gefunden, daß sie dir ungünstig sind. Dich erwartetein trauriges Schicksal und deßhalb fühl' ich bittcrn Schmerz." Nourgehan erblaßtebei diesen Worten, aber sein Lehrer suchte ihn zu beruhigen, indem er zu ihm sprach:
„Verzage nicht, meine Liebe zu dir und meine Wissenschaft werden dem feindlichen Ge-
schicke, das dir droht, nicht weichen; wohl steht dein Untergang in den Sternen geschrie-ben, aber es ist nicht unmöglich, ihn zu verhindern. Mein Buch hat mich das Mitteldazu gelehrt. Vierzig Tage müssen vergehen, ohne daß du redest. Antworte nichts aufAlles, waS man dir sagen möchte, hüte dich wohl, dieses Schweigen zu brechen, deinLeben hängt davon ab." Nourgchan versprach vierzig Tage lang stumm zu scpn. !Alsdann schrieb sein Lehrer einige göttliche Namen ' und hängtc sie ihm um den Hals; !
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' Die Morgenländer tragen Zettel mit Sprüchen als Aninlette, um sich vor Unheil zu bewahre».