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gewachsen, strahlend von Schönheit und nicht minder ausgezeichnet an Klugheit als ankörperlichen Gaben. Er verstand es, die Schriftzüge vieler Sprachen schön zu malen,er schoß trefflich mit dem Bogen und es gab fast keine Kunst, die ihm nicht eigen war,oder von der er nicht mindestens genügende Einsicht hatte.
Er war das sprechende Bild der Sultanin, seiner Mutter, Milche mau mit denSchönheiten Kaschemirs verglich. Sindbad liebte seine Gattin zärtlich. Als der un-erbittliche Schluß des Schicksals sie ihm nach einer langen Krankheit entriß, war seinSchmerz so groß, daß es nicht möglich ist, ihn zu beschreiben. Doch brachte die Zeitihre gewöhnliche Wirkung hervor; der Kaiser tröstete sich und die Reize eines andernWeibes ließen ihn die Gattin vergessen, die er verloren hatte.
Er vermählte sich mit der Fürstin Chan sade, der Tochter eines benachbarten Königs.Sie war schön, reich an Geist, aber sie vermochte nicht, ihren Leidenschaften etwas zuversagen. Sie konnte den jungen Nourgchan nicht sehen, ohne eine glühende Liebezn ihm zu fühlen; aber statt mit aller Kraft diese Liebe zu besiegen, gab sie sich ihrganz hin und entschloß sich, sie ihm zu gestehen, so bald sich eine Gelegenheit dazu fände.
Indessen pflegte Nourgehan eifrig der Wissenschaften und machte große Fortschrittein der Kunst der Sterndcutung, in der sein Lehrer Aboumaschar, ein Mann in allen
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