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„Um Verzeihung, o König der Zeit," sprach der Vesir, „was hat denn jenerVesir zu Sindbad gesagt, als er seinen Sohn umbringen wollte?" — „Folgendes,"erwiderte hierauf der König
Die Geschichte -er vierzig Vesire.
Unter den Kaisern von Persien war einer, der Sindbad hieß. Ganz Asien ge-horchte seinen Gesetzen. Er war der reichste und mächtigste Herrscher auf Erden. SeineTapferkeit kam seiner Macht gleich, und, wäre er so ehrgeizig gewesen, die Herrschaftder Welt zu begehren, so hätte er sie erobern können. Aber er war zufrieden, seinegroßen und blühenden Länder zu beherrschen und dachte nicht daran, seine Nachbarn zubekriegen. Seine Unterthanen zu beglücken war sein einziges Ziel und das Volk fühltesich so zufrieden unter seiner Herrschaft, daß es ihre Tage segnete. Alle andern Völkerbeneideten Sindbads Unterthanen und wünschten, auch ihm unterworfen zu sepn.
Dieser große Kaiser hatte einen Sohn, der die Wonne Aller war, die ihn sahen,man nannte ihn Nourgehan, das heißt: Licht der Welt. Der junge Fürst war schlank
' Die hier folgenden Erzählungen finden fich in dem arabischen Texte, der dem Uebersetzcr diente, andieser Stelle nicht vor. Wir geben sie jedoch den Lesern, um den frühcrn Ausgaben der Tausendund einen Nacht nicht nachzustchen und eine gleiche Vollständigkeit zu erzielen, hier nach andererQuelle bearbeitet. Die gewissenhafte Treue des Ucbcrsetzers macht diese Angabe nöthig.
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