Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
48
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^8 Dreizehnte ll n c!> t.

nicht die Folgen einer Sache Voraussicht, der findet am Schicksale keinen Freund; ichhabe bemerkt, daß der König nicht auf dem guten Pfade geht, denn er hat seinem FeindeGutes gctbau, der den Untergang seiner Negierung wünscht und seine Wobltbaten miß-braucht. Ja du hast dich ihm so sehr genähert, daß ich für dich deshalb sehr besorgt bin."Wen meinst du?" sagte der König.Wenn du schläfst, so erwache!" antwortetehierauf der Vesir,denn ich meine den Arzt Duban, der vom Lande Suman kam."

Da fragte der König:Und der wäre mein Feind? Der ist ja mein aufrichtigsterFreund, ich achte ihn mehr als alle Menschen, denn er hat mich geheilt, nachdem alle Acrztcan meiner Krankheit verzweifelten. Man findet in unserer Zeit seinesgleichen nicht wie-der, weder im Oriente noch im Occidente, nicht in der Nähe und nicht in der Ferne,und du wagst es, so etwas von ihm zu sagen? Ich werde ihm von heute an einenMonatsgehalt von 1000 Dinar mit allen seinem Range gebührenden Ehren fcstsetzen,und wenn ich sogar meine Schätze und mein Königreich mit ihm thcilte, so wäre csnur wenig im Verhältniß zu seinen Verdiensten; ich glaube, du sagtest dies nur ausNeid, denn ich weiß, was ein Vesir zu Sindbad sagte, als er seinen Sohn um-bringen wollte."

Da bemerkte Schehersad den Tagesanbruch und schwieg; in der folgenden Nachtfuhr sie fort: