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Elfte U a ch t.
Am folgenden Tage fuhr sic fort: Ich habe vernommen, daß der Fischer zu demGeiste sagte: „Bei dem Namen des erhabenen Gottes frage ich dich, warst du in dieserFlasche cingesperrt?" — „Ich war darin cingcspcrrt, beim erhabenen Gotte," antworteteder Geist. „Du lügst," versezte der Fischer; „diese Flasche kann nicht einmal deine Handfassen, und wurde schon durch deine Füße zersprengt werden, wie soll sic dich ganz fassenkönnen?" Da sagte der Geist wieder: „Bei Gott, ich war darin, willst du es nicht glau-ben?" — „Nein," antwortete der Fischer. Da löste sich der Geist nach und nach auf, wardganz Ranch, der in die Höhe stieg und sich über das Meer und das Land ausbrcitctc.Er zog sich dann wieder zusammen und nach und nach in die Flasche, bis er endlich ganzdarin war, da schrie er aus der Flasche heraus: „Siehst du nun Fischer, wie ich in derFlasche bin? glaubst du mir jezt?" Aber der Fischer nahm sogleich das Blei, mit demdie Flasche geschlossen war, und drückte es wieder auf dieselbe. Dann ries er: „O Geist!wähle du nun, wie du sterben willst, und wie ich dich wieder ins Meer werfen soll;dann werde ich hier ein Haus bauen lassen, und alle Fischer warnen, die hier fischenwollen, und ihnen sagen: Hier liegt ein Geist, der den umbringt, der ihn heraufzichtund befreit, und ihn nur wählen läßt, welchen Tod er sterben wolle." Als der Geistdies hörte und sich wieder cingesperrt sah, und heraus wollte und nicht konnte, weilSalomons, des Sohnes Davids, Siegel ihn zurückhielt, so merkte er wohl, daß derFischer ihn überlistet hatte, und er sprach zu ihm: „Guter Fischer, thue doch das nicht, ichhabe nur meinen Scherz mit dir gehabt." — „Du lügst," sagte der Fischer, „du schänd-lichster und niedrigster aller Geister!" Der Fischer zielte dann mit der Flasche gegendas Meer, während der Geist schrie: „Nicht doch, nicht doch!" Aber der Fischer sagte:
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