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1 (1838)
Place and Date of Creation
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80 ll c u n t c Ist a c>> t.

aus und wartete bis untertauchtc. Jczt zog er es wieder an sich und fand es vollScherben, Steine, Knochen und andrem Unrach. Der Fischer weinte vor vielerMüdigkeit, Anstrengung und wegen seines Mißgeschicks; er gedachte auch seiner Frauund Kinder, die zu Hause ohne Nahrung waren, schlug sich ins Gesicht und sprach fol-gende Bcrse:

^Der Lebensunterhalt ist so, dafi du ihn weder entbehren noch aber

! fesseln kannst; weder Bildung noch Kunst können dir ihn verschaffen. Glück

! und Unterhalt sind nur Bestimmung, so herrscht Fruchtbarkeit in einem

Lande und Mangel in einem anderen. Die Wechsel des Schicksals erniedrigenjenen cdcln Menschen, und erheben den, der keinen Werth hat. Hole michdaher heim, o Tod, denn das Leben ist abscheulich, wenn Falken erniedrigtund Enten erhöht werden. Es ist kein Wunder, wenn du einen Tugend-haften arm sichst und einen Lasterhaften mit reichen Gütern. Unser Lebens-unterhalt ist uns voransbestimmt, und im Schicksalsbnche sind wir wie Vögel,die bald hier, bald dort etwas aufzulcscii finden. Ein Vogel umfliegt dieErde nach Osten und nach Westen, und ein Anderer erhält das Werthvolleohne die Flügel zu bewegen."

Der Fischer hob daun sein Auge zum Himmel, die Morgenröthe war schon heran-^ gebrochen und der Tag fing an zu leuchten; da sprach er:O Gott, du weißt, daß ich! mein Netz an einem Tage nur viermal auswerfe; schon habe ich cs dreimal gethan;mir bleibt also nur noch einmal cs zu thun übrig. Thue mir ein Wunder, o Herr, wiedu eS Moses im Meere gethan!"

Hierauf flickte er das Netz wieder, warf es ins Meer, wartete bis es untersankund hängen blieb, um es dann an sich zu ziehen, allein er konnte es nicht, denn es! war ganz zerzaust und auf dem Grunde verwickelt.Es gibt keinen Schutz und keineMacht außer bei dem erhabenen Gott!" rief er aus, dann entkleidete er sich, tauchteunter und gab sich viele Mühe es los zu machen. Als er damit ans Land gegangen,fand er etwas Schweres darin, und als er es nach vieler Mühe entwirrt, fand er einegefüllte messingene Flasche, oben mit Blei geschlossen und unsres Herrn Salomos 'Siegel darauf cingegraben. Als der Fischer dies sah, freute er sich und dachte:Diesverkaufe ich dem Kupferschmied, es ist gewiß zwei Malter Waizen Werth. Er schütteltenun die Flasche und bemerkte, daß sie mit etwas angefüllt war. Da dachte er:Ichwill doch einmal sehen, was in dieser Flasche ist; ich will sic erst öffnen und dann

' Nach den Traditionen der Muhammedaner war Salomon Herr der ganzen Erde mit allen ihrenirdischen und geistigen Wesen. *