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gelernt; sie nahm meinen Sohn und verzauberte ihn in ein Kalb, ließ meinen Hirtenkommen, übergab ihm das Kalb und sagte: „Laß dieses Kalb mit den Stieren weiden."Dann verzauberte sie die Mutter in eine Kuh, und übergab sie ebenfalls dem Hirten.Als ich nun bei der Rückkehr meine Frau nach dem Sohn und seiner Mutter fragte,sagte sie mir, die Mutter scy gestorben und der Sohn vor zwei Monaten davon ge-laufen; sie aber habe seither nichts mehr von ihm gehört.
Als ich diese Worte vernahm, entbrannte mein Herz über meinen Sohn undbekümmerte sich um die Mutter. Ich stellte ein ganzes Jahr Nachforschungen nach meinemSohn an. Nun kam das große Fest Gottes ', ich schickte zum Hirten hin und ließ ihmsagen, er möge mir eine fette Kuh bringen, damit ich das Fest feiern könne. Er brachtemir meine verzauberte Frau. Als ich sie nun binden ließ und sie schlachten wollte, weinteund seufzte sic: „Mbu! Mbu!" und die Thränen liefen ihr über die Wangen herunter;ich war darüber erstaunt, blieb gerührt vor ihr stehen, und sagte dem Hirten: „Bring'mir eine andere." Da sagte meines Oheims Tochter: „Schlachte nur diese, denn er hatkeine bessere und keine fettere, wir wollen sie daher am Festtage verzehren." Ich gingwieder auf sic zu, um sie zu schlachten, aber sic schrie wieder: „Mbu! Mbu!" Ich bliebvor ihr stehen und sagte hierauf zum Hirten: „Schlachte du sie, statt meiner."
' Das große Bciramfcst wird am zehnten Tage des Monats Silhudja (der Wallfahrt) gefeiert, cswird dabei in allen reichen Familien ein Lamm geschlachtet.