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1 (1838)
Entstehung
Seite
19
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Z w e i l e ll a ch t. 19

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Jczt nahm er zum leztenmale Abschied, bestieg sein Thier, rcis'te Tag und Nacht, bis erzu dem Garten gelangte. ES war gerade ein Jahr verstrichen. Er sezte sich an den Ort, woer die Datteln gegessen, und erwartete mit traurigem Herzen und weinenden Augen den Geist.

Während er so da saß, kam ein alter Mann mit einer Gazelle an einer Kette auf ihnzu und grüßte ihn. Der Kaufmann erwiderte seinen Gruß, und der Alte fragte ihn,was er hier thue an diesem Orte der Geister und TeufclSkinder; denn obgleich dieserGarten schön angcbaut wäre, so gehe cs doch Keinem gut, der darin verweile. Der

Kaufmann erzählte ihm seine ganze Geschichte mit dem Geiste von Anfang bis zu Ende.Der Alte wunderte sich sehr, wie er hörte, daß er hier seinen Tod erwarte, und sagte:»Du mußt ein Mann von starkem Glauben sehn." Hierauf sezte er sich neben ihn undsprach:Ich werde nicht von hier weichen, bis ich sehe, wie cs dir mit dem Geiste gehenwird." Sie blieben nun beisammen sitzen und unterhielten sich mit einander.

Hier bemerkte Schchersad, daß der Tag nahe sep, und sic hörte auf zu erzählen.Ihre Schwester Dinarsad sagte zu ihr:Wie schön und wunderbar ist deine Erzählung."Aber Schehcrsad erwiderte:Ich werde auch die nächste Nacht noch viel Schöneresund Wunderbareres erzählen, wenn mein Herr der König mich leben läßt."