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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Die Charismier.

und wohin er ging, da waren auf den Straßen seidene 2^und mit Gold durchwirkte Gewänder ausgcbreitct ").

Der Patriarch von Jerusalem und die Ritterschaft vonPtolcmais, so wie die drey geistlichen Ritterorden schlos-sen sich sogleich dem Heere des Fürsten von Emessa an,viele Ritter aus Tripolis und Cypcrn thatcn dasselbe"),und die vereinigten Christen und Muselmänner verließenam vierten Oktober 1244") die Stadt Ptolemais, zogenüber Cäsarca nach Joppe, wo sie dem tapfern und kriegS-kundigen Walter von Brienne, Grafen dieser Stadt, zu-redeten, mit ihnen an die Gränze dcS Landes zum Kampfewider den Sultan von Aegypten sich zu begeben. DerGraf Walter aber, obgleich ein sehr frommer und gottes-fürchtigcr Mann"), war von dem Patriarchen von Je-

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Ohne Zweifel hat der Kaiser in die-ser Stelle den Empfang des Fürstenvon Emessa im Sinne; denn wederder Sultan von Oamascus, nochder Fürst von Ärak kamen damalsnach Chateau Pclerin oder Ptolemais,wenn auch vielleicht der Fürst vonKrak zu dem verbündeten Heere spä-ter kam, alS cs der ägyptischenGränze sich näherte. Vgl. untenSlnm. gy.

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-zg) IVlattlr. I'aris p. 6z2.

35) Hugo Plagon i>. 72 y.

3 ö)Die Weise des Grafen vonBrienne," sagt Ioinville la. a. O.),war folgende: wenn er sich vonseinen Rittern getrennt hatte, soschloß er sich in seine Kapelle ein undbrachte lange Zeit zu mit Gebeten,bevor er sich schlafen legte mit seinerGemahlin lMaria), welche eine guteund verständige Frau (moulr doneclame er sage) und die Schwester desKönigs von Cypern war." Ioinvillelobt eben so sehr auch die Tapferkeitund Freygcblgkeit des Grafen Wal-ter und berichtet, daß derselbe ein«sicnS eine sehr reiche Beute von Gold-stoffen (clras ä'oi) und seidenen Ge-wändern , welche er den Saracenenabgenommen hatte, unter seine Rit-ter vcrtheilie, ohne irgend etwas fürsich zu behalten»