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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Die Charismier.

lobten Lande gekommen war 2 *) und eben damals in der2^"'heiligen Stadt sich befand, um Besitz von seiner Kirchezu nehmen und sein Gebet am Grabe des Heilandes zuverrichten, achtete es nicht für rathsam, die Stadt zu vcr-khcidigcn, sondern beschloß, sie zu verlassen und mit dergeringen Ritterschaft, welche daselbst vorhanden war, undsammtlichen Einwohnern beiderlei) Geschlechts nach Joppesich zu begeben und dort Schutz zu suchen. Dieser Be-schluß wurde zwar schon in der folgenden Nacht ausge-führt; als aber die answandcrnden Einwohner von Je-rusalem fast die Halste des Weges nach Joppe znrückgelegrhatten: so kamen ihnen einige Christen nach und meldetet:ihnen, daß christliche Paniere wieder auf den Mauernvon Jerusalem erblickt würden; und sie ließen sich, ob-gleich manche unter ihnen Arglist ahnten, durch dieseMeldung verleiten, nach Jerusalem zurückzukehren. Sieerfuhren zwar bald, daß nach ihrem Abzüge einige Cha-rismier nach Jerusalem gekommen waren und christlichePaniere, welche sie in der verlassenen Stadt fanden, aufden Mauern errichtet hatten, um die ausgcwanderten Ein-wohner zur Rückkehr zu verführen; und der Patriarch undmehrere seiner Begleiter verließen daher sehr bald wiederdie heilige Stadtund begaben sich nach Joppe; vieleandere Christen, welche es nicht über sich gewinnen konnten,

-4°> Der Patriarch Robert von Je-rusalem, Bischof von Nantes, undfrüher Bischof einer apulischen Kir-che, einer der Widersacher des Kai-sers Friedrich, wurde von Gregor demNeunten zum Patriarchen ernannt

der Kaiser Friedrich spöttisch, Ue xar-

des Kaisers Friedrich bey Rainaldus

->. 1244. H. g.

2Z) Schreiben des Johanniters Wil-helm von Chatcauncuf (»achherigcnErohmeisicrs), welcher den Patriar-chen Robert auf der Reise nach Jeru-salem und auf der Auswanderungnach Joppe begleitete, bey MatthäusParis acl i,. »244. 7>. 621.