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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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2 . Ehr,

I2g2.

614 Geschichte der Kecuzzügc. B u ch V II. K o p.XVIII.

gehenden Jahrs mit den Hospitalitern und deren Freun-den übcrcingckommcn war.

Damit die Zeit, in welcher die Erklärung des Sul-tans von Aegypten erwartet wurde, uicht unbenutzt bliebe,so machte der Graf Richard sowohl den Templern undden Rittern des deutschen Ordens, als den französischenPilgern, welche er zu Joppe antraf, den Vorschlag, dieStadt Askalon, durch deren Wiederherstellung sein Oheim,der König Richard köwcnherz, ein großes Verdienst umdas heilige Land sich erworben hatte, durch die Erbauungeines festen Schlosses gegen die Angriffe der Ungläubigenzu sichern und dieser Vorschlag wurde von ihnengenehmigt, weil er ihnen eben so förderlich für die Sacheder Christenheit, als für den Vorthcil ihres Bundesge-nossen, des Sultans von Damascus, zu seyn schienDer Bau jenes Schlosses wurde mit großer Anstren-gung unternommen und betrieben, und in wenigen Mo-naten wurde ein treffliches Schloß aus Quadersteinen,welches durch «ine doppelte Mauer und eine große Zahlvon Thürmeu geschützt, und durch marmorne Säulen ge-ziert war, zu Stande gebracht'O.

dcS Grafe» Richard p. Zl>». Dagdieses Schlag zum Schutze von Aska-lon dienen sollte, gebt ans dem gan-zen Zusammenhänge der Erzählunghervor. Auch nach Hugo Plagon(?. 726) war eS daS abaetol 6.' Lsca-lono, welches der Graf Richard er-hallte, Nach MarinuS Sanutus (g.216) machte der Graf von Cvrnwal-NS den Vorschlag, reaeNiilearo ^.sca-

ig) N>rch Hugo Plagen nahmen nur

VieBaronedesHeers und dieNitter desdeutschen Hospitals diesen Vorschlagan. Die Johanniter nahmen alsonicht Anthcil an dem Bane der Burgvon RSknlon. Ucbrigcns widersprichtdie Behauptung des Hugo Piagon,dag während des BaueS der Burgvon ASkalon der Sultan von Da-mascus mit seinen, ganze» Heere inder Nähe von Joppe stand, den imvorigen Kapitel mitgethcilkcn Nach-richten glaubwürdiger »wrgcnländi-scher Schriftsteller,

>5) Als der Graf Richard das hei-