Der Lreiizzug des Grafc» Richard vvn CvmwalliS. 6i3
dem Sultan von Aegypten Frieden geschlossen hatte, die"^»"'englischen Pilger für ihre Absichten zu gewinnen; und alsder Graf Richard, um über den Zustand des Landes sichzu unterrichten, nach Joppe sich begab ^): so suchten dieTempler und deren Partcy ihn zu bereden, daß er ihremBündnisse mit dem Sultan von Damascus sich anschltcßenmöchteDer Graf von Cornwallis aber entschied sichfür die Partcy der Johanniter, welcher auch der Herzogvon Burgund und Walther von Brienne, Graf von Joppe,bcygctretcn waren; und als nach Joppe ein Gesandter desSultans von Aegypten kam, welcher meldete, baß seinHerr geneigt wäre, mit den aus dem Abendlande neuangckommenen Pilgern einen Waffenstillstand einzugehcn:so nahm Richard diesen Antrag um so williger an, als Novvr.der von den Johannitern und deren Partei) mit dem Sul-tan vvn Aegypten geschlossene Friede noch immer nichtvollzogen war, und die bcy Gaza und Askalon gefangenenPilger noch in der Sklaverey der Heiden schmachteten ");und gegen das Ende des Novembers begaben sich einigeGesandte des Grafen Richard nach Kahirah. Diese Ge-sandten wurden aber dort bis zum Februar des Jahrs1241 aufgchaltcn, ohne eine Antwort auf die Anträge,welche sie dem Sultan im Namen ihres Herrn machten,zu erhalten^). Endlich beschwur der Sultan Ejub denFrieden, über welchen er schon im Herbste des vorher-
g) Schrcivcn deS Grafen Richard /ovls liosr eosluin vaiulclarnm (7.
12) S°U»..u, n.I>vio.i-n>° nnncio- Grafen Richard br„ Matthäus Paris
a. a. O. i'. 567.
10) Hugo Plagon i'. 725.ir) Schreiben des Grafen Richardbei) Matth. Paris a. a. O.
1>rir.Lr i 24 r), hua äe oausa ueseimus,reriuuir; in Huri inora, sieur iio«te;rKH15 lürerr» aeoexürnus, eiiucleiurreuxani cto eoubllio uolrlliuiu suo-ruui teuere jur.ivit. Schreiben des
uoeiros sine oiuui rer^ivnvo uouis^ clie S. 4Vuären.6 U5cjno ä^om
?. 568 .