Der Kreuzzug des Grafe» Richard von Lornwallis. til5
Durch diesen Vau stiftete Richard seinem Namen einrühmliches Andenken im gelobten Lande; denn die Burgvon Askalon bildete eine nützliche Schutzwehr gegen dieägyptischen Muselmänner; und da sie an der Küste desMeeres lag und daher durch eine christliche Flotte auchwahrend einer Belagerung mit Lebensmitteln versehen wer-den konnte, so ließ sie viel besser sich behaupten als vieleandere von den Kreuzfahrern im Innern des syrischenLandes erbaute Burgen "). Der Graf erwarb sich auchdadurch ein großes Verdienst, vornehmlich in den Augender Franzosen, daß er die Gebeine der französischen Pil-ger, welche in dem unglücklichen Kampfe bey Gaza warengetödtet worden, von dem Schlachtfelde, wo sic nochumhcrlagen, nach Askalon bringen und in geweihter Erdebegraben ließ, auch eine Pfründe stiftete für einen Prie-ster, welcher verpflichtet war, täglich für das Heil derSeelen jener Pilger, welche als Märtyrer gefallen waren,eine Messe zu feyern'M Richard selbst betrachtete es alsdie verdienstlichste Handlung, welche er im gelobten Landevollbrachte, daß er die Vollziehung des von den Hospita-litern mit dem Sultan von Aegypten verabredeten Frie-dens und die Fccylassuug von drey und dreyßig vornelst»,ctt Kreuzfahrern, fünfhundert Rittern und andern Pilgernund vielen Rittern und Knechten der Orden des Tempelsund Hospitals aus der Gefangenschaft der Ungläubigenbewirkte Durch seine Bemühungen erhielten der GrafAmalrich von Montfori und dessen Unglücksgefährien ihre
lige Land verliest, war nur »och derGraden unvollendet, und Richardstossie, dast dieser auch innerhalb eines'Monalo, von Ostern an aerecnnet, zuÄiande tonunen wurde. Ichrrrlr. tch-
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