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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Dev Kreuzzug des Grafen Richard von Eornwallis. 611

Kloster besuchte und dem Gebete der dortigen Brüder sich 2 .^br.empfahl, zwanzig Mark Silbers geschenkt hatte, eben soerfreute der frcygcbige englische Graf durch ein gleichesGeschenk die Geistlichkeit des heiligen AcgidiuS-

Während Richard noch zu St. Gilles verweilte, kamenzu ihm ein päpstlicher Legat und der Erzbischof von ArleSund untersagten ihm im Namen des Papstes Gregor dieVollbringung der Kreuzfahrt, worauf der Graf dieselbeAntwort gab, mit welcher ein Jahr zuvor die zu Lyonversammelten französischen Kreuzfahrer dasselbe päpstlicheVerbot zurückgewiesen hatten. Die beyden päpstlichenBotschafter suchten hierauf den Grafen zu bereden, daßer nicht zu Marseille, sondern zu Aigucsmortcs sich ein-schiffen möchte. Da dieser letztere Hafen aber wegenseiner ungesunden Luft im Übeln Rufe stand, so warendie englischen Kreuzfahrer nicht geneigt, den Rath derpäpstlichen Botschafter zu befolgen. Der Graf Richardbegab sich vielmehr von St. Gilles nach Roque, sandtevon dort den Ritter Robert von Twinge und einige andereBotschafter an den Kaiser Friedrich, um demselben Nach-richt zu geben von seiner bevorstehenden Abreise nach demgelobten Lande und des Papstes Unredlichkeit H, liest dieSchisse, welche er zu Roque miethete, segelferkig machen, undtrat nach der Mitte des Septembers^) die Mcerfahrt an.

Der Neffe des Königs Richard Löwenherz wurde, alser am Tage vor dem Feste des heiligen Dionysius mits.Oc,br.seiner Flotte zu Ptolemais eintraf, von dem Volke dieser

z) SiZsuiliauvit Impcr.itori I^prilenirinisaipiiluiiorieiii. IVIrttlli. 1. o.

4) ln. sc'jdiimliiiL oe'ivus

iiuiiviralis Ii. IVlLriao (d. i. in DerWoche vom 16. bis 22. Sept.IVlunIi. I'ziris 1 . e.

Z) Vixllia 8. Dionen. Schreibendes Grafen Richard bei) MatthäusParis 3. 1241. i'. 567. DnoäoLi..uro äie lo.-tnni 8. IVIialiaeli-i.

IVlLitii. IHrrls ricl a. 12.40. i>. 545 -

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