Nadulph von Soissons.
607
Tode der Kaiserin Jolanthe zustände, das Königreich Je-^A''rusalem^'). Da seine Ansprüche durch das Haus Ibelinund dessen Partei) unterstützt wurden, und der MarschallRichard, Statthalter des Kaisers Friedrich, welcher damalszu Tyrus sich aufhielt, ohne alle Gewalt war, so gabendie Barone des Königreichs, nachdem sie eine Bcrathunggehalten hatten, dem Grafen von Soissons zur Antwort:
,, Die Kaiserin Jolanthe hat zwar einen Sohn hinter-lassen, den Prinzen Conrad, welcher Erbe des König-reichs ist; da dieser aber noch immer in Apulien ver-weilt und noch nicht nach diesem Lande gekommen ist,so wollen wir Herrn Radulph von Soissons als Ver-weser des Königreichs annchmcn, jedoch den Rechten desPrinzen Conrad unbeschadet." Hierauf übernahm Ra-dulph die Regierung des Königreichs Jerusalem; er waraber ohne alles Ansehen, und die Herrschaft war gänzlichin den Händen der Herren von Ibelin
In solcher verwirrten Lage war das heilige Land,als der König von Navarra, der Graf von Bretagneund viele ihrer Mitpilger zu Prolemais die Schiffe,
extremis non sunt 'lemxlarii, huilirmant 83xk.1t.
Ar) I^a seignorie 6u roianme 6.0Jerusalem. Hugv Plagon S. 724.Nadulph, Herr von Cveuvres, warder jüngere Bruder des Grafen Jo-hannes II. mit den Beynamen desGuten und des Stammelnden, Gra»fen von Soissons. Vgt. ^.rt äo vö-rilier les ÜLtes (OctavauSg.) 12.
S. 261 — 265. Auf die im Texte dar«gestellten Verhältnisse bezieht stchwahrscheinlich die von Richard von
S.rGermano zum I. 1241 (x. 104g)mitgetheilte kurze Nachricht: eiviras^.eon redellLt Imxerarori.
52) I?t tznant I^aoul äe Soissonsoc 1.i scixnorie ... il 1a tinr asscr^fAikIc-ment; ear eil xar c^ui il avoitestoit mis, estoient xarens ä 1a äamo
et äe eomanäement <zu'i1 n'avoir,si cjtu'ii semkloit gu'il no Inst lorsanssi eome un omkre. Hugo Plag,x. 724. Vgl. Marin. San. x. 3 r 6 .