590 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. XVII.
Ar- seine Ritter waffneten sich schleunigst und begaben sich indie benachbarte Ebene, um über die Stellung und Zahlder Feinde Kundschaft sich zu verschaffen; sie fanden dieseEbene von feindlichen Reitern bedeckt, so wie die Höhen,welche diese Ebene entschlossen, besetzt von Bogenschützenund Schleuderern; und da die Schlcudercr sogleich mitmörderischen Steinwürfen sie empfingen: so eilten siezurück zu dem Lager ihrer Mitpilger und meldeten, wassie gesehen und erfahren hatten. Zn dem Kriegsrathe, wel-cher hierauf gehalten wurde, waren der Herzog von Bur-gund und der Graf Walther von Joppe der Meinung, daßder Kampf vermieden, und der Rückzug angetretcn werdenmüßte, weil die Zahl der Feinde so überlegen wäre, daßEin Christ gegen dreyzehn Saracenen zu streiten habenwürde, und weil die Beschaffenheit der Gegend, wo Men-schen und Pferde in den lockern Sand bis an die Knice ver-sanken, einen höchst beschwerlichen und gefahrvollen Kampfbefürchten ließe. Die Grafen von Bar und Montfortaber bestanden in diesem Kriegsrathe darauf, daß derKampf gewagt werden müßte, indem sie behaupteten, daßder Rückzug eben so gefährlich als schimpflich wäre; undsie bcharrten bcy dieser Meinung, obgleich der Herzogvon Burgund und der Graf von Joppe ihnen erklärten,daß sie nicht geneigt wären, sich selbst und ihre Leute aufdie Schlachtbank zu liefern, und mit den Templern, Jo-hannitern und sämmtlichcn übrigen Rittern, welche ihrenRath billigten, sofort den Rückzug antratcn "). Jene
sz) Mit dem Grafen van Joppe ent-schlossen sich ebne Zweifel auch disRitterschaften des Königreichs Jeru-salem und der Ritterorden zum Rück-züge/ obgleich die vorhandenen Nach-richten ihreö Rückzugs nicht ausdrück-
lich erwähnen. Dag sie an dem Kam-pfe bcy Gaza keinen Lheil nahmen/erhellt aus folgender Nachricht deSMatthäus Paris; rraolcrea scrrris,
c^uocl ckominns Ilex Pranciae amo-vil omirom tircsarrriun srium a ss'cm-