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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Die Kreuz sah ree zu Lyoii.

reu Kreuzfahrern nicht Beschimpfung und Mißhandlungerfuhr

Bald darauf erschienen kaiserliche Botschafter undbrachten einen Briefs), in welchem der Kaiser Friedrichmeldete, daß es seine Absicht gewesen wäre, an dieserKreuzfahrt Theil zu nehmen, und daß er nur durch dieFeindseligkeit des Papstes gehindert würde, dieses Vor-haben ins Werk zu setzen; indem der Papst nicht nurseine Unterthancn vornehmlich in Italien zur Empörungaufreizte, sondern auch einen gotteslästerlichen Bann widerihn ausgesprochen hätte "). I,i eben diesem Schreibenbenachrichtigte Friedrich die Kreuzfahrer, daß er seinemStatthalter in Syrien^) befehlen werde, ihnen, wenn

61) iVlattir. I>ai. a. »zg. 1>. gch.Ziz. Ohne Zweifel erfolgte das imTexte erwähnte Verbot des PapsieS,die Kreuzfahrt anzutreten - erst nachder Abscndnng des in der vorherge-henden Anmerkung erwähnten Brie-fes, in welchem Gregor seine Auffor-derung, dem Kaiscrthume von Con-sianiinopel zu helfen, gegen die Ein-wendungen des Königs von Navarraund der übrigen Kreuzfahrer recht-fertigt. Matthäus Paris giebt dieZeit nicht an, in welcher die Kreuz-fahrer zu Lyon versammelt waren.

üe) Dieser Brief Ist bekannt ge-macht worden in L-tmnnä lviartcuoet vrsini Ouranct collccliouc t>m-xlissim.r M II. P. rigü- iigff. Mat-thäus Paris giebt li'. Lis) den In-halt dieses Briefes nicht richtig an,indem er sagt, dag der Kaiser denKreuzfahrern geraihen habe: ne in-

cnneulte er festiuauter rransircut,t-ino stuoalci et aomitatir ipsins I,n-

l'cratoris; und eben so ungenau in

die von Miehaud (Ulkt, stes Proie.IV. x. 70) mitgethcilte Angabe einerhandschriftlichen französischen Chro-nik. Unter diesen Umüanden scheintauch dis Nachricht LcS Matthäus Pa-ris (p. Z19), dag der Kaiser seinenUnterthancn in Apulien und EypcrncS verboten habe, dem Heers der fran-zöstschen Pilger, weil sie seinen Nach,die Kreuzfahrt zu verschieben, nichtbefolgt halten, Schiffe oder Lebens-mittel zu liefern, nicht glaubwürdigzu scyn. Vgl. oben Anm.. S. S78.

6g) Litl.-ziiicmam malcstictiouis ecir-tcnrieiu cmisit. Der päpstliche Bann-sprilch geschah am grünen Donner-stage (ag. März 1259) nach Richardvon S. Eermano (x. io4r)> nachMatthäus Paris (P..48S) aber schonam Palmsonntage (20. März).

64) Putngcrio rcgni nostri Hai-livo ct savri inizierii icc x-artihur il-lis legato. Es ist der Marschall Ri-chard (stiius.4»geii) gemeint. Wgl.oben Kap. XIII. Anm. üü. S. 44g.