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Sitte nlosigkeit im heil. Lande.
und Mönchen nach Jerusalem gekommen scy, daselbst am^Ae-Palmsonntage der römischen Kirche Gehorsam gelobt, seineJrrthümer abgeschworen und an der Bittfahrt, welche anjenem Feste am Fuße des Oclberges gehalten zu werdenpflegte, Theil genommen habe. Diese Meldung begleiteteder Prior Philipp mit der erfreulichen Versicherung, daßin Kurzem auch andere christliche Sekten in Aegypten undandern morgenländischen Reichen ihre Jrrthümer verlas-sen und dem Papste als dem wahren Nachfolger des hei-ligen Petrus huldigen würden^). Gregor war, sobalder jene Meldung erhielt, sogleich darauf bedacht, eine sowichtige Erweiterung der Herrschaft der römischen Kirchezu befestigen, und er erließ in dieser Absicht ein Schrei-ben, in welchem er den bekehrten Patriarchen der Jako-biten wegen seines Eifers für die achte christliche Lehrelobte, auf dem betretenen Wege fortzugchen ermahnte undzur Verbreitung des Reichs der wahren Kirche thätigund wirksam zu seyn ermunterte
Die Freude des Papstes über die Anerkennung der^^n-,Hoheit des apostolischen Stuhls in so fernen Gegendenwurde aber sehr bald auf eine schmerzliche Weise zerstörtdurch vielfältige Klagen, welche aus dem heiligen Landezu ihm gelangten. Der Patriarch von Antiochien erhob eineKlage wider den Katholicus von Armenien, so wie gegenmehrere armenische, georgische und griechische Aebte undGeistliche, welche ihm den schuldigen Gehorsam versagten,
46) Ilmnalst. .16 a. i 2 z 7 . h. g 7 ,
47) Brief des PaxsteS ein den Pa-triarchen der Jakobircn, Viicrbo2 g. Jul. r 2 Z 7 , bey Rainaldus l. 0 .
Lg. Vgl. über die Bekehrung derJakvbilen ^.Ibcriaus »st ». I2zg. 7 >.S62 — 564. Nach Matthäus PartS-
welchcr dieser Bekehrung ebenfalls c->äa. i2z7) erwähnt, nahm der Patriarchder Jakvbilen, »m Schutz gegen dieTataren zu erhalten, xrst dann seineZuflucht zu den katholischen Christen,alü er vergeblich die Muselmännerum Hülfe gebeten halte.