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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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572 Geichichte der Krcuzzüge. Buch VII. Kap. XVI.

Obwohl die Ruchlosigkeit der damaligen Kreuzfahrersehr geeignet war, die Erwartungen von dem Erfolgeeiner Unternehmung, welche von solchen Schaaren ausge-führt werden sollte, herabzustimmen: so fuhr Gregor den-noch mit unverdrossenem Muthe fort, die Christen zurBewaffnung für das heilige Land zu ermahnen. Zwarsah er sich veranlaßt, zu gestatten, daß diejenigen, welcheim nördlichen Deutschland und in den benachbarten Landerndas Kreuz genommen hatten, ihre Waffen gegen die Hei-den kehrten, welche die ncugcpflanzte christliche Kirche inEsthland und Livland zu zerstören drohten Dagegenlegte er aber dem Dauphin von Auvergne die Verpflich-tung auf, als Buße für die Feindseligkeiten, welche erwider den Grafen von Melguel im südlichen Frankreich,einen Schutzverwandten des apostolischen Stuhls, geübthatte, eine Kreuzfahrt nach dem heiligen Lande zu unter-nehmen

2. Cl,r. Hüter vielfältigen Mühen und Sorgen, welche denhochbetagten Papst in der damaligen bewegten Zeit be-schäftigten, erfreute ihn im Jahre 1237 die Meldung,welche er durch ein Schreiben des Bruders Philipp,Priors der Dominicaner, erhielt, daß ein Patriarch derJakobitcn, welcher der oberste Bischof aller Christen seinesGlaubens in Persien, Medien, Chaldäa und Armenienwar, mit vielen andern jakobitifchen Bischöfen, Geistlichen

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45 ) I'minulä. Lit 3. I2g7. tz. zi.