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566 Geschichte dce Krcuzzügc. Buch VII. Kap. XVI.
mehrern damals erlassenen päpstlichen Schreiben geprie-sen, und sogar der von Friedrich mit den Saracenen ge-schlossene Friede, über welchen der Papst ehemals so bittereKlagen erhoben hatte, als ein verdienstliches Werk aner-kannt wurde"). In der Lombardey dagegen standen dieHeere des Kaisers und der verbündeten Städte einanderfeindselig gegenüber; Frankreich wurde durch heftige innereUnruhen während der Minderjährigkeit des Königs Lud-wig des Neunten bewegt; das Verhaltniß der Kronenvon Frankreich und England war keineswegs friedlich,und der König von Navarra, so wie der Herzog von Bre-tagne und mehrere andere, welche damals das Kreuznahmen, gehörten zu den Ruhestörern, welche, um dieRechte des Königs von Frankreich zu beschränken, sogardie ehrgeizigen Absichten des Königs von England begün-stigten. Gregor bemühte sich zwar mit redlichem Eifer,den Frieden wiedcrhcrzustcllen, damit die Christen nurdem Dienste des heiligen Landes ihre Waffen und ihreKräfte widmen möchten; und schon zu Spoleto hatte ermit den drcy Patriarchen und den übrigen daselbst ver-sammelten Prälaten über die Mittel, den Frieden in derChristenheit zu befestigen, sich besprochen"). Seine Er-mahnungen fanden aber nicht überall Eingang, und derKaiser Friedrich verbot sogar den von dem Papste aus-gcfandten Predigern in seinen Ländern die Verkündigung
32) Folgende Worte schrieb derPapsi zwcymal in den Jahren 12z/.lind I2F5 an die englischen Bischöfein Briefen, in welchen er ihnendie Angelegenheiken des heiligen Lan-des empfahl: I^arrr licet clnci.u.!ii ca-rissiiuo in Qkrisio ülio riostro Dre-cierico läonianorrnn lmxwratnri....eivitas eaäeru i>rael.ei Do-
mini luerit rcstltuia: tarnen, yuiaDens crinilixorens trnrc inaZnillcen-
IVIan. 1 i. raris aä a. 1234. 4co undaci a. i2sZ5. p.Hri. Vgl. oben S. 485 .Anm. 6i-
FF) l'.ainalcl. aä a. I2g6. §- 2.