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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Die Krciizprcdiger.

des Kreuzes und die Sammlung von Almosen für das^A"'heilige Land, damit die Kräfte, deren er zur Bekämpfungder Feinde seines Hauses bedurfte, nicht vermindert wer-ben möchten'-). So wenig als Gregor bcy dem KaiserFriedrich durch die Vorstellungen auSrichrete, welche erihm wegen eines solchen Verfahrens machte, eben so wenigvermochte er es damals, den Grafen Raimund von Tou-louse zu der Ausführung der längst versprochenen Kreuz-fahrt zu bewegen. Gregor gebot nicht nur selbst in einemdrohenden Briefe dem Grafen, im März des Jahrs 12Z7nach dem gelobten Lande sich zu begeben und daselbstwenigstens während fünf Jahre durch treue Dienste dieSchuld zu tilgen, welche er als Heger und Pfleger derKetzer auf sich geladen hätte; sondern er forderte auchden König von Frankreich auf, den Grafen Raimund zurErfüllung dieses Gebots anznhalten "). Alle diese Be-mühungen waren aber vergeblich.

Die Ermahnungen des Papstes und der von ihmanSgcsandten Kreuzprcdiger zur Bewaffnung für bas hei-lige Land verfehlten zwar auch außerhalb Frankreich nichtgänzlich ihre Wirkung, und in England, Deutschland undandern Ländern widmeten sich viele Christen dem DienstedeS Heilandes. In England nahm selbst Richard, Grafvon Cornwallis, der Bruder deS Königs Heinrich, imJahre 12Z6 daS Kreuz, und seinem Bcyspiele folgten auch

3a1 Schreibe» des PapsieS an de»Kaiser, Ricti oz. Oktober 1236, beySiainalduS <i. a. O. §. az.

h. 3g45 Auf solche Kreuzfahrer,wie der Graf von Toulouse war, be-zog sich die päoülichc Verordnung,welche in, Jahre 123Ü an die Patri-archen von Jerusalem und Antiochien

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