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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Ungünstige Verhältnisse. 505

Gottfried von Ancenis, Richard von Chaumont, Anselmde l'Jsle, Eberhard von Chatcnay »nd viele andere fran-zösische und flandrische Herren und Ritter das Zeichendes heiligen Kreuzes nahmen ^). Doch äußerte Gregorden Wunsch, daß diese französischen Kreuzfahrer ihre Waf-fen der Rettung des lateinischen Kaiserthums zu Con-stantinopcl aus der Gefahr, in welche es durch das Bünd-» des Kaisers Johannes Ducas von Nicaa und desKrals der Bulgaren Asan war gebracht worden, widmenmöchten; und gleichzeitig bevollmächtigte der Papst dieErzbischöfe von Gran und Kolocza, das Gelübde der mitdem Kreuze bezeichnetcn Ungarn umzuwandcln in die Ver-bindlichkeit, dem Kaiscrlhume von Constankinopel bcyzu-stehen. Auch ermähnte er sowohl den König Bela vonUngarn als dessen Magnaten, jenem bedrängten Reichekräftige Hülfe zu leisten Die Theilnahme an denSchicksalen des lateinischen Kaifenheims von Constanri-nvpel war jedoch damals nicht lebhafter als in den erstenZeiten nach der Gründung dieses Reiches.

Die damalige Zeit war aber der Unternehmung einerKreuzfahrt nichts weniger als förderlich. Mit dem KaiserFriedrich stand Gregor zwar in friedlichem Verhältnisse,und der Kaiser hatte durch den Beystand, welchen er demPapste gegen die widerspenstigen Römer leistete^'), dieGunst desselben so sehr gewonnen, daß die Frömmigkeitdes Kaisers, als des gclicbtesten Sohns der Kirche, in

2y) Hugo Dlagoil P. 72o. äsdlkuAis 6esta I.uäovlei IX. (npnäOuekesii. 1 '. V.) p. 554. ^ideilcus3. i2Z5. 5ZZ. und in! 3. 1259.

Nex Kav.irrse» sagt Algeri-ens in der eruern Stelle, rc-ärens irrOsmpLniuin eruec Signatur, ei aum

eo multi LLrones. I^lLnäriue Laro-iiee .inuä I!e?äininn, ni)i se exer-eed-aut raiinl-Tin rotuuäum, erucekckAN3ricn.r. Irsinalä. 1. 0 . h. Zv.

Zv) 1 . 0. h. 5 v 54 -

Zi) Fr. 0. Naumer, Ecsch. der Ho-henst. Nd S. Ü57 folg.

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