564 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. XVI.
Könige und bestätigte alle Rechte und Freyhcitcn, welcheseine Vorfahren den Kreuzfahrern bewilligt hattenÄ. Cor, Da^ darauf forderte er die Prälaten der abendländischenKirche, und vornehmlich die französischen Erzbischöfe undBischöfe aus, das Kreuz in ihren Sprcngcln zu predigen undpredigen zu lassen, und gebot, daß, gleichwie der ApostelPaulus einst Almosen unter den Heiden gesammelt undden dürftigen Brüdern zu Jerusalem übelssandt hätte,also auch zu dieser Zeit jeder Gläubige, Männer undMeiber, Priester und Layen, Herren und Unrerthanen,nur die Kreuzfahrer selbst ausgenommen, wenigstens EinenPfennig ") wöchentlich für die Errettung des heiligenLandes an die vcrordneten Empfänger steuern sollten,indem er versprach, vermittelst der Spendungen der Chri-sten eine Miliz zur Vertheidigung des Landes jcnscit desMeers zu errichten und mindestens während zehn Jahrezu unterhalten. Die eifrigen Bemühungen des Papstesund der französischen Geistlichkeit für die Errettung desheiligen Landes hatten die Wirkung, daß noch im Jahrei2Z5 Thibaur, König von Navarra und Graf von Cham-pagne; Peter von Dreux, mit dem Bcynamcn Mauclerc,Graf von Bretagne; die Grafen Heinrich von Bar,Johann von Macon, Simon von Leicester und Montfortund dessen Sohn Amalrich, so wie der Graf Guidovon Forez und Revers; die Ritter Andreas von Vitry,
27) Uainalä. 3 Ü 3. i2zz. tz. 45,Das Schreiben, welches Gregor da-mals von Spoleto auü an den KönigHeinrich Len Drillen von Englanderlieg, findet sich den Matthäus Pa-ris alt 3. 1234. x. 400 — 403. ImJahre 1237 schrieb Gregor (Vilerbo27. Mai) an den König von Frank-reich einen Brief, in welchem er den
Schux des Königs für die verschulde,ten französischen Kreuzfahrer gegenihre Gläubiger in Anspruch nahm.
Uaiiislä. 3ct 3. ,257. §. 7g. 79.
28) riiius a>:i>3iius. Schreiben dcSPapsicS Gregor an den Erzbischofvon Rheims und dessen Suffraganbi-schöfc, erlassen zu Perugia am 2g. 2u-niuS 1232. Ualnaia. t. ct §. g6 — 4L-