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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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556 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. XVI.

dieser Fürst sich weigerte, ihnen den versprochenen jähr-lichen Tribut von tausend Goldstücken ferner zu bezah-len b). Für diesen Krieg gewann Werner"), der damaligeMeister der Hospitaliter, auch den Bcystand des Meistersder Templer, Hermann von Perigord, und seiner Ritter-schaft. Auch Johann von Jbelin und Graf Walthervon Vrienne, welcher nicht lange zuvor Maria, Schwe-ster des Königs Heinrich von Cypern, zur Gemahlin ge-nommen und ein Lehen in Cypern erhalten hatte, kamenmit hundert cyprischen Rittern, um an diesem KampfeTheil zu nehmen; und achtzig Ritter des Königreichs Je-rusalem, deren Hauptmann Peter von Avalon, Neffe desHerrn Hugo von Montbeliard, war, eilten gleichfallsherbei), als eine Gelegenheit sich darbot, wider die Sara-cenen zu streiten. Der Fürst Boemund von Antiochien,obwohl er wegen des Waffenstillstandes, welchen er mitdem Fürsten von Hama geschlossen hatte, nicht in einoffenes Vündniß mit dessen Feinden treten wollte, ver-stattete jedoch seinem Bruder Heinrich, mit dreyßig Ritternden Hospitalitern Hülfe zu leisten ^).

Diese ganze Ritterschaft versammelte sich in einembcy Hesn al Akrad oder dem Schlosse der Kurden gelege-nen Thale, welches Vokeiah genannt wurdet; und nach-

Z) LbnilkaraA. Olrron. Sz-n. I>- 4go.

4) Idroro (garnier, mai-uro sie I'O.-Hugo Plagon a. a. O. Erwird sonst Euerin genannt.

Z) Hugo Plagon a. a. O. OieStärke des Heers der Hospitaliter be-trug nach diesem Schriftsteller ,71.716)lnmdert Ritter, achtzig Knechte zuPferde (ierjans 2 cireval) undiS«, Knechte zu Fitst und mehr: diese

Angabe bezieht sich aber nur auf dieunmittelbare Kriegsmacht des Ordensder Johanniter, mit Ausschluß derRitter, welche ihnen Beistand leiste-ten. Nach Abulfaradsch betrug dieganze Heercsmaeht, welche wider denFürsten von Hama auszog, s°c> Rit-ter und 2700 zu Fug.

6) 1,2 Lognee äessn.-i le 6r.re(Lcliras). Hugo Plagon p. 616.Vgl. Luit. 1 >r. XVItl. 17. XIX. g.