Kämpft der syrischen Christen wider die Saracenc». 555
S e ch s z e h n t e s Kapitel.
Ä 8 ährend der innern Streitigkeiten, von welchen in demvorigen Kapitel berichtet worden ist, wurde das König-reich Jerusalem von keiner äußern Gefahr bedroht, unddie Pilger, welche aus dem Abcndlande kamen, verrichte-ten ruhig und friedlich ihre Uebungen der Andacht amheiligen Grabe und an andern heiligen Ocrtern. Nuran den nördlichen Grenzen des christlichen Reichs wurdein dieser Zeit der Friede durch einzelne Kämpfe unterbro-chen, obwohl der Fürst Boemund der Fünfte, welcher imJahre 12seinem Vater Boemund dem Einäugigen alsFürst von Antiochien und Graf von Tripolis nachfolgte *),den Frieden aufrecht zu erhalten sich bemühte. Vornehm-lich die Ritterorden des Tempels und Hospitals nahmengern jede Gelegenheit wahr, in jenen Gegenden ihre Ta-pferkeit im Kampfe gegen die Saraccncn zu erweisen.
Nicht lange nach der Rückkehr des Kaisers Friedrichaus dem heilige» Lande erhoben die Hospitaliter einenKrieg gegen den Fürsten Thakicddin von Hama, weil
1) Hugo Plagon 1). 7IA. IVlariini« ZÜ6. Er hatte nicht lange zuvor8<ni»rnrs 1'. 214. Dgl. seinen jüngern Bruder Malet anna-
6'OtnroiE- cli. 4. fer Kilidsch Arolan aus Hama vcr-
- 2) Auch Maleral Modasser genannt. trieben und der Stadt sied bemächtigt.
Vgl. IU05L. 2 '.