Der Erzbischof Dietrich von Ravenna in Syrien. 55 l
als möglich wiederherzustellen. Darum wurde der Erz-^-"''bischof Dietrich von Ravenna noch zu Spoleto zum Le-gaten des apostolischen Stuhls ernaunt und erhielt denAuftrag, sich nach Syrien zu begebe» und alle dort ob-waltenden Irrungen auszugleichen Auch erließ derPapst an die verbrüderten syrischen Barone, so wie andie geistlichen Ritterorden und die Prälaten deS König-reichs Jerusalem die Ermahnung, den durch die Bemü-hungen deS Patriarchen von Antiochien und deS Deutsch-meisters zu Viterbo vermittelten Vertrag der syrischenBarone mit dem Kaiser, obgleich derselbe wegen mangeln-der Erklärung der erster» von dem apostolischen Stuhlenoch nicht hatte bestätigt werden können, unbedingt zubeobachten, und den Anordnungen des neuen Legaten zugehorchen.
Der Erzbischof Dietrich, welcher fast in derselben Zeit ^2^'nach PtolemaiS sich begab, in welcher der syrische undcyprische Bevollmächtigte seine Reise nach Italien antrat,war dem Kaiser Friedrich so sehr ergeben, daß er, ohneauf die Einwendungen der verbrüderten syrischen Baroneund Bürger zu achten, den Vertrag von Viterbo zu voll-ziehen auf das strengste befahl. Er forderte also die Brü-derschaft deS heiligen Hadrian auf, sich aufzulöscn ^),ihre Consuln und Hauptleutc zu entlassen, die Glocke,deren Schall die verbrüderten Barone und Bürger zu
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pLOlg kllolente, Liidorr-im. Brief desPapstes an die sr-rlschen Barone beyNainaldns a. a. O.
7 g) Ooiurnuiiirlin äigsvlvailr. Brief
des Papstes Gregor an den .Kaiser-Friedrich (t1.ir. ^ssisii X. X-il. Oer.)bey Rainalduo aä.1. 1255. tz. 44.