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Vertrag zu Viterbo.
Diese päpstlichen Ermahnungen blieben nicht ohneErfolg; und da auch der Deutschmeister Hermannvon Salza zum Frieden riech r so sandten die Baronedes Königreichs Jerusalem, welche wider den kaiserlichenMarschall Richard sich verbrüdert hatten, die beydcn Rit-ter Philipp von Troie und Heinrich von Nazareth alsihre Bevollmächtigten an den Papst- Diese Ritter fuhrenauf einem genuesischen Schiffe nach Genua und begabensich von dort nach Viterbo, wo sie den Papst trafen.Durch die thätige Mitwirkung des Deutschmeisters, wel-cher dem Kaiser noch immer mit unveränderlicher Treueergeben war, wurde zwar zu Viterbo ein Vertrag zuStande gebracht, und der Kaiser Friedrich bewilligte denverbrüderten Baronen des Königreichs Jerusalem einenGnadenbrief; als aber die beyden Bevollmächtigten diesenBrief überbrachtcn, so erregte der Inhalt desselben großenUnwillen, und den Bevollmächtigten wurde der Vorwurfgemacht, daß sie ihrer Vollmacht enkgegengehandelt unddurch Feigheit und Untreue die gemeinschaftliche Sachevcrrathen hätten. Hierauf traten die Barone des König-reichs Jerusalem mit dem Könige von Cypern und dessenBaronen in Unterhandlung, weil in dem kaiserlichen Briefeauch für das Königreich Cypern nachtheilige Bestimmun-gen enthalten waren ^); der König Heinrich schloß sichder Verbrüderung der syrischen Barone an^), und dersyrische Ritter Gottfried Lefort, welcher nicht lange zuvorvon dem Könige Heinrich ein beträchtliches cyprischesLehen und das Amt eines Kammerhcrrn erhalten hatte,
75) iviarin. Lun. LI. STZ. die Sendung des Ritters Gottfried
74) I.e livi 86 IN 15 L er» lu commn- le Fort vgl. kluiuulvll annul. ect^l Utlrr-nitu Ue 5 Avns clt» lo.^umue äe le- 2. 12Z5. tz. 4 Z.ru5.l1ern. Hugo Plugvn 717. Ueber
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