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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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544 Geschichrc dc r ö!rcuzzügr. B»ch Vll. .« ap. XV.

dritten Tage seine Miliz gleichfalls nach Nicosia. DerMarschall Richard, sobald er hörte, daß die Cyprier inkleinen Tagemärschcn anzogen, räumte sogleich jene Stadtund lagerte sich in einem Thale an dem Wege, welcher-o.2im.oon Nicosia nach CerincS führt. Die Cyprier hielten sichin Nicosia nicht auf, sondern setzten ihren Zug fort, »mdie Feinde aufzusuchcn "). Sic waren eben im Begriffe,l-.Inn.am ii. IuniuS ") in einer Burg, welche la Gride ge-nannt wurde, ihre Herberge zu nehmen, und ein Thcilihres Gepäcks und ihrer Knechte zu Fuß befand sich schonin dieser Burg, als ihnen die Nachricht gebracht wurde,daß die kaiserliche Miliz in geordneten Schaarcn ") undzum Kampfs gerüstet von der Höhe des Gebirge herabim Anzüge wäre.

Die Cyprier riefen hierauf ihre Knechte zurück ausder Burg la Gride, sch'aarken sich gleichfalls, gingen derkaiserlichen Miliz entgegen, und beyde Ritterschaften rann-ten wider einander ^). In der Schlacht, in welcher beydeTheile mit heftiger Erbitterung kämpften, hatte die cypri-schc Ritterschaft dadurch einen großen Vorthcil, daß siedurch eine bedeutende Zahl von Knechten zu Fuß unter-stützt wurde, und der kaiserlichen Miliz eS an Fußvolkfehlte. Denn die cyprischen Knechte kamen nicht nur ihrenRittern, wenn diese auS den Sätteln geworfen wurden,zu Hülfe, sondern tödtcten auch die von ihren Pferden

6r) Sie brachten die Nacht in ei-nem Orte zu, welcher 'oraooiu- hieß.Hugo Plagon 8. 7-4>

UiiiiZ. Hugo Plagon a. a. O. Derii. Iuniuö 1232 war ein Zrcytag:entweder ist ii VtlI joirr sto N-ii-x,oder statt märst- zu setzen: ve-i-strclti.

Wgl. Maust ast Itainl-Ieti ai-nalos i>>t-r. -2Z2. h. 44.

vröes ü o r-r oilovel.-ii-o5, -stu-k-oui-xor soi. Hugo Plagon^a. a. O.

6g) I.e5 Oiiz'i-rois s'a^roolioroiit

ti-i-t iiu'ils Iio-irtöre-rr ensciuvto.Hugo Plagon a. a. O.