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Dee MarschaH Richard in Cypern.
d'Amour, wo der Ritter Philipp von Kaftan Vurgvoigtwar, und Arnold von Gibelct, welchen Johann von Jbe-lin für die Zeit seiner Abwesenheit zum Statthalter desKönigreichs ernannt hatte, und die bcyden Schwesterndes Königs Heinrich, Maria und Isabelle, sich aufhielten.Obgleich diese Burg nur kärglich mit Lebensmitteln ver-sehen war, so leistete sie gleichwohl beharrlichen Wider-stand. Bald hernach kam auch der Marschall selbst nachCypern, als er gehört hatte, daß Johann von Jbelin imBegriffe stand, mit seiner Ritterschaft Syrien zu verlassen.
Johann von Jbelin hatte mittlerweile seinen Anhangbedeutend dadurch verstärkt, daß er den jungen KönigHeinrich bewog, mehrere syrische Ritter in seinen Dienstzu nehmen und ihnen cyprische Lehen zu verleihen; auchseine Flotte hatte eine beträchtliche Vermehrung erhaltendurch die kaiserlichen Schiffe, welche die Feinde des Kai-sers Friedrich im Hafen von Ptolemais genommen undden Cypricrn überlassen hatten. Am Pfingstfeste verließ 3°. Mmdie cyprische Flotte den Hafen von Ptolemais, fuhr längsder Küste bis nach Sidon und ging von dort nach Cypernüber, wo die Ritter auf der Insel, welche vor Famagostaliegt, landeten, ohne daß der Marschall Richard, welcherin dieser Stadt mit seiner ganzen Heercsmacht war, derLandung seiner Feinde ein Hindcrniß entgegenstcllte. Viel-mehr verbrannte der Marschall in der Nacht seine Ea-lccn, welche im Hafen lagen, und zog mit seiner Ritter-schaft nach Nicosia, ohne zu bedenken, ob es ihm möglichseyn würde, in einem Lande etwas auszurichten, dessenVerthcidigung durch seine natürliche Beschaffenheit denEingeborenen auf vielfältige Weise erleichtert wird.
Johann von Jbelin nahm am andern Tage Besitzvon Famagosta, ruhte dort zwey Tage und führte am