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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Flucht des Marschalls Richard.

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hcrabgeworfcnen feindlichen Ritter, bevor sie ihre Pferdewieder besteigen konnten. Mehr als sechszig kaiserlicheRitter wurden auf dem Schlachtfelde getödtet und vierziggefangen. Die übrigen ergriffen, als sie die Last desKampfes nicht mehr zu tragen vermochten, die Fluchtund wurden von den Cypriern bis an die Thore derStadt Cerines verfolgt. Diese Stadt gewährte dem Mar-schall Richard und seinen Leuten, so viele derselben denSchwertern der Feinde entgangen waren, eine sichere Zu-flucht, da sie stark befestigt und mit Lebensmitteln sowohlals einer hinlänglichen Besatzung versehen war. Die Cy-prier erkauften diesen glänzenden Sieg nur mit dem Ver-luste eines einzigen Ritters ").

So war der Marschall Richard, welcher wenige Wo-chen zuvor in Syrien mit unumschränkter Macht hättegebieten können, dahin gebracht, daß er fürchten mußte,in einer cyprischcn Stadt eingeschlossen zu werden; unddaß seine Besorgniß nicht in Erfüllung ging, verdankteer nur der Langsamkeit seiner Feinde, welche ihm Zeitließen, Ealecn aus dem Hafen von Joppe kommen zulassen, und mit dem größcrn Theile der ihm übrig ge-bliebenen Mannschaft nach Klein-Armenien zu entfliehen,wo ihm der König Haiton und dessen Vater Constanseine gastfreundliche Aufnahme gewährten. Aus diesemLande, nachdem mehrere seiner Ritter daselbst an einer

6 Z) Des oic^xrois ni ot nrorc gn'nnairevalier gui avoic nom Liergo(Sergius) ec esroir ne ein 'loccs-aanc. Hugo Plagon a. a. O. DieserNiederlage des kaiserlichen Marschauserwähnen auch Richard von S. Eer-mano (i>. 102g, indem er unrichtigVI. Band.

sagt, daß sie in Syrien, in x-niisinsSz'riac, Statt sand), der MönchGottfried ( a. IIZ2. x. Zgg) undBartholomäus (aunal. Ocnncns. inIVInracori Lorixr. rer. Ical. t'. VI.)1 '- 467.

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