534 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. XV.
der Bürger und anderer bemittelten Männer des Landes,welche die Willkührlichkciten des Marschalls Richard miß-billigten, mit den unzufriedenen Rittern sich vereinigt hat-ten, und alle Gleichgesinnte zu einer Derathung zusammen-gctreten waren: so wurden die Vorsteher der Brüder-schaft des heiligen Hadrianus j„ diese Versammlungberufen und mit den Absichten und Wünschen der versam-melten Ritter und Bürger bekannt gemacht. Als dieseVorsteher geneigt waren, die Anträge der Versammlunganzunehmcn, so wurden die beyden Urkunden, welche dieOrdnungen und Rechte der Brüderschaft enthielten, vor-gelescn; worauf die Anwesenden dieser Brüderschaft be-traten und durch Eidschwüre zu gegenseitiger Treue sichverpflichteten. Von dieser Maßregel wurde sofort HerrnJohann von Jbelin und Berytus, welcher noch in Cypernsich aufhielt, Nachricht gegeben.
Johann von Jbelin vernahm diese Meldung mit gro-ßer Freude; und weil er unter solchen Umständen hoffte,mit einiger Unterstützung nicht nur den Besitz von Bcry-tus wieder zu erlangen, sondern vielleicht noch größereDinge zu bewirken: so wandte er sich an den jungen Kö-nig Heinrich von Cypern und dessen Barone, mit demAnsuchen um Veystand wider die fremden Leute, welcheihm seine Stadt Berytus entrissen hätten und seine dor-tige Burg bedrängten. Der König versprach ihm gernseinen Beystand, und die Barone bewilligten gleichfallsdas Ansuchen des Herrn von Jbelin, einige mit redlichemWillen, andere, weil sic nicht zu widersprechen wagten-Am Aschermittwoch des Jahrs 12 Z 2 ging eine cyprischeFlotte aus dem Hafen von Famagosta unter .Segel.und
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