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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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-Brüte r scha ft des h. Had r i a »11 s. 533

Herrn Johann von Cäsarca, Hugo von Montbeliard, Varlian von Sidon, Werner l'Alemand und der übrigenBarone des Königreichs zu Berytus erschienen, um dieversprochene Antwort zu vernehmen, so gab ihnen derMarschall folgende Erklärung: ,,Jch bin ein Diener desKaisers und verpflichtet, den Befehlen meines Herrn zugehorchen in allen Dingen, welche nicht den Gesetzen undder Vernunft widersprechen; und baß Johann von Jbelinwegen seines widerspenstigen Benehmens gegen den Kai-ser Strafe verdient, ist weltkundig. So ihr aber meint,daß der Kaiser thue, was er nicht darf, so wendet euchan ihn selbst, und er wird sicherlich euer Recht euchnicht versagen; denn er ist ein eben so gerechter als gnä-diger Herr "

Als diese Antwort den Baronen war gemeldet wor-den, so gingen die kundigsten und erfahrensten unter ihnenmit einander zu Rath, und diese vereinigten sich zu derMeinung, daß eine enge Verbrüderung der Barone desKönigreichs das einzige zweckdienliche Mittel wäre, dieRechte und Frcyheiten des Königreichs zu behaupten;und sie hielten die seit langer Zeit im heiligen Lande be-stehende und durch königliche Privilegien begünstigte Brü-derschaft des heiligen Hadrianus für vollkommen geeignet,den Kern einer solchen Verbrüderung zu bilden^)- Denndieser Brüderschaft stand vermöge ihrer Privilegien dieBefugniß zu, jeden aufzunehmcn, welchen sic der Auf-nahme für würdig achtete. Nachdem ein großer Theil

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lloni ei. ateimce j»ar Lttii

Hugo Plagen r>. 7vJ. Le rle

Frateriiitate 8. laeodi kaciirnt. IVIar.8 an. ii. 2i.4. Dieser Brüderschaft ge»schicht, so viel mir bekannt ist, sonstkeine Erwähnung.