Verhältnisse in Syrien.
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innerhalb derselben vorging, und des Abends durch dieZahl der brennenden Lichte, welche sie vor ihre Fensterstellten, jenen Wachtposten die Zahl der Christen, welcheetwa zu eineirr Zuge in das Land der Muselmänner sichanschicken möchten, kund zu thun ").
Obgleich unter so ungünstigen Verhältnissen die Her«schaft über das heilige Land gar keinen Vortheil undkaum einige Ehre gewährte: so wurde gleichwohl derThron von Jerusalem dem Kaiser Friedrich streitig ge-wacht. Friedrich hatte noch nicht lange Syrien verlassen,als die Königin Alix von Cypern zu Ptolemais erschienund als Enkelin des Königs Amalrich des Ersten Ansprüchean die Krone Jerusalem erhob"). Die Barone antwor-teten ihr, daß das Königreich dem Könige Conrad, demSohne des Kaisers Friedrich, gehörte, und benutzten dieForderung der Königin Alix als Veranlassung, durch zweyRitter, Gottfried Lcfort, einen Eingeborenen des heiligenLandes, und Johann pon Baillou, einen Flandrer, welchenach Apulien sich begaben, dem Kaiser Friedrich die Bittevortragen zu lassen, baß er seinen Sohn Conrad inner-halb eines Jahrs nach Syrien senden möchte"). DieseAbgeordneten erhielten zu Capua die Antwort, daß der
ir) Chronik LeS Jafei beh Ileirnrnstk- 457-
i2) Ohne Zweifel zugleich für sichselbst und ihren Sohn, den KönigHeinrich von Cyxcrn.
izs Indem die Barone der Köni-gin Alix ihre Absicht, jenes Verlan-gen dem Kaiser vertragen zu lassen,mitthciltcn, fügten sie nach Hugo Pla-gen (l>. 702 > hinzu- s'il l'cuvoioil,il le ((lonracl) garcleroient come lorscstgnor, ou so oe non, il seroienr
Hann von Baillou, welchem HugoPlagen l x. 703) den Namen kcanLs Lalle bcylegt, kehrte erst im Jahreiezr mit einem andern flandrischenRitter, Namenü l'^Ieinan«, wiedernach Svrien zurück. Diese bcydcnflandrischen Ritter besahen Lehen inSurien (avoiciit lor lls en . 4 .orc).S. unten. Gottfried Lcfort wird vonHugo Plagon an einigen Stellen Le-tort genannt, was ohne Zweifel un-richtig ist.
2 -Ehr.
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