Verhältnisse in Syrien.
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unv Ptolemais blieb der eigentliche Sitz des Königreichs^^Jerusalem und der Sammelplatz der Kreuzfahrer. DieseStadt war wegen ihrer Lage am Meere, ihres Hafensund ihrer Festigkeit allerdings ein wichtiger Platz; dieungesunde Luft aber, welche wahrend eines großen Theilsdes Jahrs daselbst herrschte und verderbliche Krankheiten 'erzeugte, war nicht weniger abschreckend als die unfreund-liche und unchristliche Gesinnung der Einwohner, welcheim Abendlande in dem Rufe standen, daß sie den Sara-ccnen geneigter waren als den Christen und, aller Falsch-heit und Bosheit zugethan, Ueberlistung, Uebervorthcilungund Verrath als Gewerbe trieben; und mancher christ-liche Krieger, welcher gern dem Dienste des Heilandes sichwürde gewidmet haben, nahm nicht das Kreuz, weil erfürchtete, ein Opfer der Ruchlosigkeit des Volks vonPtolemais zu werden, oder, wenn er, wie viele Tausendandere, erkrankte, in dieser ungetreuen Stadt ohne Theil-nahme und Pflege eines kläglichen Todes zu sterben
ö) Auch in Beziehung auf Ptole< darf sie wohl als den Ausdruck der
mals sind die Aeuherungen des Srcy- damals herrschenden Meinung be<
danks sehr merkwürdig, und man trachte»; z. B. V. Mg:
Zu Ackers sind ungclreuwc Kind;
Ei» Heer/ des hundert Tusend sind/
Das isi schierer verkauft da,
Denn zehen Ochsen anderswa.
V. zyLo.
Christen und Heiden
Die sind zu Acker ungcschcidcn.
Aller Pilgecine KraftScheident nit ihr Gevatterschaft.
Alte und Jungen
Sprechen« da heidnische Zungen;
Ihn'» ist ein Heide lieber bh (behlDenn zween Christen oder dry (drey).
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