Frcundschaftl. Verhältnisse deS K. Friede, mit d. Saracenen. 5tt
seit den Zeiten der alten Römer im Abendland« nicht wargesehen worden- Diese freundschaftlichen Verhältnissemit den saraccnischen Fürsten benutzte Friedrich, welchernicht mit eitler Ehre sich begnügte, sondern überall dasNützliche im Auge hatte, um seinen Untcrthanen wichtigeVorrechte und Begünstigungen auf den Märkten vonAlexandrien, Kahirah und andern Städten des Morgen«landcs zu erwirken*^); und der Kaiser soll sogar selbstin Verbindung mit den saraccnischen Sultanen eineneinträglichen unmittelbaren Handel mit Indien und andern
asiatischen Landern betriebenbereichert haben
v. Raumer, Gesch. der Hohenst. lll.S. 57 r.
iogl Im Jahre i2üg richtete :Carlvon Anjou an den ägyptischen Sul-tan Vibars (den vierten Sultan derDynastie der baharischen Mamluken)das Gesuch, den Kauflcuten des Kö-nigreichs Neapel und Sicilien diesel-be» Begünstigungen zu bewilligen,deren sie in den saracenischcn Län-dern zur Zeit des Kaisers Friedrich -deS Zwcyten sich erfreut hatten. Bei-iiüuä p. 515. An diesen Begünsti-gungen scheinen auch die Untertha-ncn deS PapsieS Thcil genommen zuhaben; alS im Jahre 12Z1 der Sultanvon Aegypten einige Kaufleute ausAncona, welche unter dem Schuhedcü Sultans (sui> securitLkis Sul-tanr soliur sistuciL ) zu Alexandriensich aufhielten, ihrer Güter beraube»und in Gefängnisse werfen lieg, soverwandte sich der Papst für sie bcydem Sultan- In einem Briefe, wel-cher am 11. August i2gr zu Ricti aus-gefertigt wurde, üaiualäi LUU. ec-
und dadurch seinen Schatz
des. Ilsta. I2ZI. h. Z6. Auch ander-italienische Staaten suchten aus demfreundschaftlichen Verhältnisse, wel-ches der Kaiser Friedrich mit demSultane von Aegypten angeknüpftbatte, Vorthcil zu ziehen; z. B. dieRepublik Genua. Vgl. LLrtlrdom.rci
irroii Script, rer. Ik. 17 VI.) p. 4Ü<).
iro) Matthäus Paris last L. i-;r.p. 8,2) , nachdem er einige der Ver-fügungen , welche in dem Testamentedes Kaisers Friedrich enthalten wa-ren, mitgcthcllt bat, fährt also fort:-Vmicis Lutem suis et aiiis sitiis suiset uiiuistris multa äistribuir iirsurcr praecipue et .rrgeuto; et cre-äibiie kuit, guia cociem auno vcue-runt »ci cum äuociecim camcli auu-kti .ruro vt .rrgeuto sie parridus ori-