210 Geschichte der Keeuzzügc. Buch VH. Kap. XIV.
andern Merkwürdigkeiten erneuert*^); „nd so wie Fried-rich die Thiergarten der saraccnischen Sultane mit Eis-bären, weißen Pfauen und anderen nordischen Thierenbereicherte*^): eben so verdankte er der Freundschaftdes Sultans von Aegypten außer andern Seltenheitendas Geschenk einer Giraffe xjncs Thiers, welches
Mit dieser letztem Aeußerung sindfehrübereinsiimmcnd die Worte, derensich Richard von S. Gcrmano lx. ioiz)bedient, um seine Mißbilligung desIntcrdicts, welches der Patriarch überJerusalem aussprccbcn ließ, auszu-drückcn: .4.rclrieyisccn>us ciaosLroaeidluiroins batriarelrae ociveuioirs, ai-
ivü) Im Jahre 1222 überbrachte eineGesandtschaft des Sultans von Da-maücus dem Kaiser kostbare Ge-schenke. Ikicstarci. cio St. Oormaii.I?. IO2Y. Um das Jahr I2Y2 kamenzwei, Gesandte des Kaisers mit einemGefolge von hundert Personen nachKahirah lsie waren auf einem Schif-fe, welches die halbe Welt hieß, nachAlexandrien gekommen, und begabensich überFaium nach Kahirah, wohinsie über die Ebene der Pyramiden ge-langten) und wurden mit großenEhren ausgenommen. Oer Sultanging ihnen entgegen, und die Stabtn-urde ihnen zu Ehren am Abendedas Tages, an welchem sie ihren Ein-zug gehalten hatten, erleuchtet. Siebrachten einen ganzen Winter daselbstzu, wurden in Allem freygehaltcn undkonnten gehen, wohin sie wollten, undauch mit der Jagd sich unterhalten.Geschichte der Patr. von Alexandrien
bcy Ileiiuinst S. ggi. kVgl. liei-Iiauü I>. 4Z5.) Einer der beydcn inder mitgetbciltcn Erzählung der Ge-schichte der Patriarchen erwähntenGesandten des Kaisers Friedrich warRogcrius de Amicis; und dieser Ge-sandtschaft erwähnt auch die ^x-xeu-äix ast Historirim Oaukrecir lVl.rlli-terrae (IVlurmori Serii-rores rer. Irak.1 . VI. x-. 624.) : Irr in illie.stielnrg(a. 1241) Ilominus Ilogcrins ste^mi-ais manelist Vssiz-Ioniam et in Laz--rnm cum Soistano.
107) Abulmahasan bc» ReinmistI-. 415 . Dem Sultan Aschraf sandteFriedrich einen weißen Bären, wel-cher sich von Fischen nährte und imWasser eben so gut als auf dem Landeleben konnte-, sein Haar glich demHaare Leü Löwen.
ivg) Albertus Magnus (äe »nima-lidns traclarns II. caz>. I. Opp. cü.I-Ugä. -I. VI. x. Z78), nachdem er dieGiraffe sil,»adul», gusm ^r.riinmgniciam ot Itaiioornm Serayir apgei-lanr) beschrieben hat, setzt hinzu:Ilnam irarnm i desriarum ) kccumtemporidns nosrris iradnir üeäeri-
Wgl. die merkwürdigen Nachweisun-gen deS Herrn Neinaud über die nachEuropa während des Mittelalters ge-kommenen Giraffen x. -1Z6. Anm. 1,und über die Liebhaberei, des Kaisersfür fremde und seltene Thierc Fr.