506 Geschichte dce Krcuzzüge. Buch VII. Kap. XIV.
wucden. Friedrich rechtfertigte sich zwar gegen diese unab-lässig wiederholten Anklagen mit großer Beredsamkeit undsuchte die Schuld, welche ihm bcygcmessen wurde, aufden Papst zu wälzen, indem er behauptete, daß der Statt-Halter Christi auf Erden sich nicht entblödet hätte, dieErrettung des heiligen Landes auf jede Weife zu hindernund sogar dem Sultan von Aegypten durch geheime Briefedie Zurückgabe von Jerusalem an den Kaiser zu wider-rathcn^); gleichwohl aber mußte Friedrich zugeben, daßdie mit den Saracencn getroffene Uebereinkunft seineneigenen Wünschen nicht genügte, und daß er gern einenvortheilhaftern Frieden geschlossen haben würde, wenn dieUmstände günstiger gewesen wären Günstiger konnten
gg) Scsi is (kV. kapa), gucm xpe-raviinns ea KOlllMMttsio igriae kur-
änltumanittttis Opera noir solum averrtate scposirns seil a griaUdct iirr-manilate siesertns, praeter impesii-
Antworr des Papstes auf diese erstetwas spät von dem Kaiser erhobeneBeschuldigung findet sich in dem vonMatthäus Paris asi a. rsgg l p- sivglvig.) mitgetheilten pävsilichen Circu-larschrciben.
IO 0 > llace voro Iiait isieo voliis
lire. Schreiben des DeutschmeistersHermann von Salza den Raumer ill.S. 4Z1. Der Kaiser selbst berief sich,um die Anklage des Patriarchen Ec-
Llrristiaui ) zu widerlegen, auf dasZeugnist der Bischöfe von Winchesterund Erster (Livestrensis, wofür Lxo-uiensis zu sehen isti, der Meister derJohanniter und deutschen Ritter, desMarschaliS der Hospitaliter, des Bru-ders AvmeriuS und einiger Prediger-mönche, welche gegenwärtig gewesenwären, als der Waffenstillstand ge-schloffen wurde ( gut trcrrgnis iitttisiirterfueraiit). izjeitarsi. sie 3. Oer->nan. x. 1016. Daran zweifelte abergewist niemand, das der Kaiser gern