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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Streitigkeiten des Kaisers mit dem Papste. 505

begleitet von dem Deutschmeister Hermann von Salza"), ^22,7'zurück nach Apulien.

Die Berichte, welche durch den Patriarchen Geroldüber das Verfahren des Kaisers in Syrien waren erstattetworden, hatten den Zorn des Papstes noch heftiger auf-geregt, und die Gesandtschaften, welche Friedrich an denpäpstlichen Hof sandte, um dem Papste Frieden anzutra-gen, fanden daher schlimme Aufnahme. Friedrich aberverdankte den Kreuzfahrern, welche in seinem Diensteblieben, und einigen saracenischen Schaarcn den Siegüber die Schlüssclsoldaten und die Befreyung des vonihnen eroberten Landes").

Die Vorwürfe, welche Gregor damals dem KaiserFriedrich machte") wegen der geringen Macht, mit wel-cher er die Kreuzfahrt unternommen, und des schimpflichenFriedens, welchen er mit den Saracenen geschlossen hatte,wurden auch in der Folge wahrend des vieljahrigen Kam-pfes des Hauses der Hohenstaufen wider den römischenStuhl vielmals wiederholt und bildeten einen Haupttheilder Anklagen, welche von Gregor dem Neunten und dessenNachfolger Jnnocenz dem Vierten gegen Friedrich erhoben

tum et xortum galciam iutrans ver-sus Lz-prum kestiuavit uemiuo sa-lutatcr.... uuuguam utiuam re-ülturus. Lxist. Oeioläi ax. IVliurli.ikaris x. IS-, Nach einer Nachricht,welche Matthäus Paris i>. 364 mit-tveilt, schiffte sich Friedrich am FesteKreuzeücrsindung (3. Mai) ein. Oo-

iuäe I-lolcmaiclam rcüiit er üisxo-sita civitato atam rcLeäeus per Ovxrum Lruuctisium yroperavir. tVl,ir.8au. x. siz. Der Kaiser landete bei,Qstnni, unfern von Brundusium. Fr.v. Raumer, Gesch. der Hobenst. 111.

S- 443- CS ist merkwürdig, dakFriedrich, ungeachtet seines freund-schaftlichen Verhältnisses zu den Sa-racenen, nicht persönlich mit demSultan Kamel zusammenkam.g 6 ) Itiotuirü. cie 8 . Ocrm. I>. 101Z,() 7 ) dtieltarct. Ne 8 . Oermait. 1 . a.

Vgl. über den Krieg LeS Kaisers undPapstes Fr. v. Raumer, Cesch. derHobenst. nr. S- 44Z folg-yg) S. den Brief des PapstcS anden Herzag Leopold von Oestrcichvom -g. IuliuS taug, Hey Ilaiualü.ast a. rllLg. tz. 23 — 28.