498 Geschichte dee Keeuzzüge. Du ch VII. Kap. XIV.
^y/Kaiser, wie der Patriarch von Jerusalem behauptete,
«ermcuicm longnm er xrolixum xii-mo iic k'eutoicico et ziostea iic 6ai-tiacc aü. ccoiciies et zcoi-cclum iiccliocc-vir, et, xieut ccccicis ceialunc kuit»vxoccecacccio incmo exalcaicsto )>cin-cipcm et Ilcciesiaiii saiv» gr-cciaxice mccitipliciler cciccraicäc,. Iic icicekornicciiis icoiiiies pro nciiiciciista ci-vil. Schreiben deS Patriarchen Ge-rold bev kaiittliätts I. c. Ica coco-tt-itiis rcscüil in aatlieciial-titiiLrrlia-tiis et idi xraeäicavit xaxcclo, ex-cccsaiiüci maiitiam scuiiii et aacu-
Also klagte der Papst Gregor in demSchreiben an den König von Eng-land, welches der päpstliche CapcllanStephanuS überbrachte, bcp Mat-thäus Paris ach a. 1209. 1>. z6i.„Hiernächst wandte sich der Kaiser zuden gegenwärtigen Erzbischöfen vonPalermo und Kapua, zu den Baro-nen und allem versammelten Volke,und lieg durch Hermann von Salzaeitle deutsche Schrift verlesen deü In-halts l ES ist bekannt, dag ich inAachen frciiwillig daS Kreuz nahm,durch unzählige Hindernisse aber vonder früher» Erfüllung meines Gelüb-des abgchalten ward. Ich entschul-dige den Papst, da» er mich so hartdaran erinnerte und endlich denBan» über mich auSsprach l denn erkonnte auf keine andere Weise denSchmährcdcn der Menschen und derSchande entgehen (Ijicia »c>„ i-oicrataiitcr apust icomines biasxiiomias ec
iiikaicciam evitarc). Ich entschuldigeihn ferner, das; er feindselig übermich nach Palästina schriebt dennman harte ausgesprcngt, ich sammeltedas Heer nicht zur Errettung jenesLandes, sondern zur UnterjochungdcS Kirchenstaates. Hätte der Papstmeine wahre Absicht gekannt, erwürde nicht gegen, sondern für michgeschrieben haben ; wüßte er, wie Dielehier zum Nachthcile der Christenheitwirken, so würde er auf deren Kla-gen und Beschwerden nicht achten.Gewiß werde ich ailcü thun, waS zurEhre EotteS, der Kirche und dcSKaiscrtdumS gereicht, damit sich meineaufrichtige Friedensliebe offenbare; ge-wiß werde ich alle eigene Versehen,und alles, waS die Weinigen etwagegen die Kirche gethan haben, wiedergur mache», damit die offenbarenFeinde Christi und die falschen FreundeChristi, welche sich über die Zwie-tracht freuen, durch den hcrgcstclltenFrieden und die Einigkeit zu Schan-den werden. Ich will nicht der Ho-heit gedenken, die mir auf Erden zuThcil geworden ist, sondern mich vorGott, dem ich meine Erhebung alleinverdanke, demüthigen und um Got-tes willen auch vor dem, den er alSseinen Statthalter auf Erden bestellthat. — Diese Rede wurde sogleichauch in lateinischer, französischer unditalienischer Sprache verlesen und er-regte eine kaum in Worten auSzu-drückende Freude tut vix xossir cx-xiicari ecriuciuv) . " Fr. v. Raumer,Eesch. der Hohe,ist. LH. 3. 8.440.441knach dem oben erwähnten unge-druckren Schreiben deS Deutschmei-sters Hermann von Salza).